Neueste Interviews und Berichte
Monatsinterview Februar: Dr. Henri B. Meier
Dr. Henri B. Meier, geboren 1936, langjähriger CFO und VR der Roche-Gruppe und Verwaltungsratspräsident von Givaudan sowie vieler weiterer Firmen, gehört zu den bekanntesten und erfahrensten Schweizer Unternehmerpersönlichkeiten. Lange Jahre für die Weltbank auf der ganzen Welt und als Divisionschef insbesondere in Lateinamerika tätig, setzte sich Dr. Henri B. Meier schon sehr früh mit den Themen Kanalisierung von Ersparnissen, Wertschöpfung und mit Innovation auseinander. Für seine Verdienste in Wirtschaft und Forschung verlieh ihm die Universität Basel im Jahre 1999 die Ehrendoktorwürde (Dr. h.c.) und die Universität St. Gallen im Jahr 2011 den Titel eines Ehrensenators. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Dr. Henri B. Meier über die Probleme bei der Beschaffung von Risiko- und Wagniskapital, macht auf Mängel in der Fiskalpolitik vieler Länder, auch der Schweiz, aufmerksam und zeigt auf, wohin ein absoluter und unbeherrschter Kapitalismus hinführen kann. Der Gotthardtunnel und Spanien im 16. und 17. Jahrhundert dienen als Beispiele, sowohl für Pionierleistung als auch für wirtschaftliche Abgründe, die lauern und umschifft werden müssen. > Zum Interview...
Monatsinterview Januar: Anna Rossinelli
Anna Rossinelli, geboren 1987, gehört spätestens seit ihrem Auftritt am Eurovision Song Contest zu den bekanntesten Sängerinnen und Musikerinnen in der Schweiz. Zusammen mit ihren Musikern Manuel Meisel (guitars) und Georg Dillier (bass) qualifizierte sie sich mit ihrem Trio „Anna Rossinelli“ und dem Song „In Love For A While“ für das Finale am Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf, was seit 2006 keinem Schweizer Musiker mehr gelang, und wurde über Nacht eine gefragte Sängerin und Songwriterin. Mit dem Debüt-Album „Bon Voyage“ (Universal Music) legen Anna Rossinelli und ihre Musiker einen Gang zu und überzeugen mit gutem „groovigem“ und vielseitigem Sound.
Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Anna Rossinelli über ihre Idole, Mentoren, ihr Verständnis für Musik und zeigt auf, wo die musikalische „Voyage“ auch noch hinführen könnte. > Zum Interview...
Monatsinterview Dezember: Dr. med. Ruth Gonseth
Dr. med. Ruth Gonseth, geboren 1943, studierte Medizin in Freiburg und Bern und betrieb bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2007 eine Praxis für Dermatologie in Liestal (BL). Im Jahr 1991 wurde Dr. med. Ruth Gonseth als erste Grüne aus dem Kanton Baselland in den Nationalrat gewählt, wo Sie bis zu ihrem Rücktritt 2001 tätig war und sich vor allem in sozialen und ökologischen Angelegenheiten engagierte. Nach einem Aufenthalt in Nepal im Jahr 2007 gründete sie mit Freunden zusammen den Verein Shanti Med Nepal, der diverse medizinische Hilfsprojekte in Nepal unterstützt und ermöglicht. Dr. med. Ruth Gonseth selber hat in den letzten vier Jahren jährlich während fünf Monaten in Nepal gearbeitet und vor Ort als Entwicklungshelferin und Ärztin unter oft sehr schwierigen Bedingungen Hunderte von Menschen medizinisch versorgt, sowie Aufbauarbeiten in Ambulatorien und Spitälern geleitet. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht sie über ihre Arbeit in einem der ärmsten Länder der Welt und zeigt auf, wie aus der Schweiz geholfen werden kann. > Zum Interview...
Monatsinterview November: Prof. Dr. René L. Frey
René L. Frey (geb. 1939) ist emeritierter Professor für Nationalökonomie und war von 1970 bis 2004 Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums (WWZ) der Universität Basel. Von 1996 bis 1998 war er Rektor dieser Universität und in dieser Funktion auch Präsident der Konföderation der Universitäten des Oberrheins. 2004 verlieh ihm die Universität Fribourg den Ehrendoktortitel (Dr. h.c.). Damit wurden seine Verdienste als Forscher und als Berater der schweizischen Wirtschafts-, Finanz- und Regionalpolitik gewürdigt. Im Jahr 2000 erhielt er für sein Engagement für die Region Basel den Förderpreis für eine Starke Region Basel. Professor Frey ist Mitbegründer von CREMA – Center for Research in Economics, Management and the Arts (2004) und seit 2009 Verwaltungsrat der Ziegler Papier AG, Grellingen (2009-2011 Präsident).
Im Interview mit Christian Dueblin spricht Professor René L. Frey, auch Vorstandsmitglied der Regio Basilensis, über die Bedeutung der Region Nordwestschweiz und die Zusammenarbeit mit dem angrenzenden süddeutschen und elsässischen Raum. Professor Frey macht im Folgenden auf Chancen und Risiken dieser Region aufmerksam und zeigt, wo sie noch Potenziale ausschöpfen kann. Rund 40‘000 deutsche und 30‘000 französische Grenzgänger passieren täglich im südbadischen und im südelsässischen Raum die Grenzen zur Schweiz, Grund genug, sich mit unseren Nachbarn und der Region eingehend auseinanderzusetzen.
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Special Interview Style: Xenia Tchoumitcheva
Xenia Tchoumitcheva, 1989, became widely known with her participation in the Miss Switzerland Competition of 2006. She won second place, received the „Miss Photogenic“ award and shortly thereafter made a name for herself nationally and internationally in the fashion world – a great achievement. Already at age 13, Xenia Tchoumitcheva was working in the fashion world and had won several fashion and beauty contests. She is, however, not only beautiful, but charming, knows what she wants and is an ambitious businesswoman with clear ideas. In recent months, following her economic studies, Xenia Tchoumitcheva worked for financial institutions in Zurich and London, accompanied by the international media. Xenia Tchoumitcheva speaks 5 languages and is represented by Elite Model Management. In her talk with Christian Dueblin, Xenia Tchoumitcheva speaks about her cultural background, shows how self-management functions, what parts of herself she considers Russian and Italian, and what beauty means to her. > The interview...
Monatsinterview Oktober: Samir
Samir, geboren 1955, gehört zu den bekanntesten Filmschaffenden der Schweiz. Als Sohn einer Schweizerin und eines Irakers kam er mit 7 Jahren von Baghdad flüchtend mit seiner Familie nach Zürich. Seine Liebe zum Kino und Film entdeckte er schon als kleines Kind. In Baghdad Filme aus Ägypten und Bollywood schauend, wurde ihm klar, dass ihn das Thema Film nicht mehr loslassen würde. Nach Lehrstationen als Typograph und Kameramann bei Condor Films fing er Mitte der 80er Jahre an, eigene Filme zu drehen. Anfang der 90er Jahre begann er auch als Auftrags-Regisseur zu arbeiteten, u.a. für Eurocops. 1994 löste er zusammen mit Werner Schweizer und Karin Koch die Produktionsfirma Dschoint Ventschr Filmproduktion AG aus der Genossenschaft Videoladen heraus und richtete sie neu aus. Seinem ersten grossen Film-Début, „Morlove – eine Ode an Heisenberg“, folgend, schuf er Spielfilme wie „Filou“, aber auch eine ganze Anzahl von Dokumentarfilmen wie insbesondere „Babylon 2“, „Forget Baghdad“ und „Escher, der Engel und die Fibonacci – Zahlen“, in dem er sich mit der Entstehung des Hauptbahnhofes Zürich und der wirtschaftlichen Entwicklung von Zürich zur Zeit der Industrialisierung auseinandersetzt. Mit „Snow White“ (2005) schuf er einen der bekanntesten und meistgesehenen Schweizer Film mit Carlos Leal (Sens Unik) und Julie Fournier in den Hauptrollen. 2006 wurde ihm für sein Kulturschaffen der Aargauer Kulturpreis verliehen. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Samir über seine Leidenschaft Film sowie seine Ansichten über das Filmschaffen und zeigt auf, wie sich der Film in der Schweiz entwickelt hat und was die Schweiz tun muss, um auch über die Grenzen der Schweiz hinaus filmisch bestehen zu können. > Zum Interview...
Spezialinterview Wirtschaft: Dr. Beat Kappeler
Dr. h.c. Beat Kappeler, geboren 1946, studierte politische Wissenschaften in Genf und Ökonomie in Westberlin. Von 1977 bis 1992 war er geschäftsführender Sekretär des Gewerkschaftsbundes und von 1996 bis 2000 als a. o. Professor für Sozialpolitik am Institut de Hautes Études en Administration Publique (IDHEAP) in Lausanne tätig. Zeitungsleserinnen und –lesern sowie Medieninteressierten ist Beat Kappeler als kritischer Autor, Publizist und Kommentator gesellschaftlicher und ökonomischer Themen in der NZZ am Sonntag und dem Schweizer Fernsehen (beispielsweise als Gast in der „Arena“) bekannt. 1999 verlieh ihm die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Basel die Würde eines Doktors der Staatswissenschaften ehrenhalber (Dr. h.c.) - insbesondere für seine Beiträge zu aktuellen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen. Im Gespräch mit Christian Dueblin nimmt Beat Kappeler Stellung zur Wirtschaftskrise, zu den jüngsten Interventionen der Schweizerischen Nationalbank und stellt in Bezug auf die Krise fest, dass Arbeitnehmerorganisationen, Firmen, Staaten und ihre Politiker die Leidensfähigkeit und den Willen, sich durchzubeissen, längst eingebüsst haben. > Zum Interview...
Monatsinterview September: Maria Büeler Zischler
Maria Büeler Zischler führt als eine der ganz wenigen Frauen ein Schweizer 5-Sterne-Hotel, das ALDEN Hotel Splügenschloss in Zürich. Das Boutique Hotel an bester Lage im Stadtzentrum von Zürich ist unlängst von der SonntagsZeitung mit dem 17. Platz in der Kategorie Stadthotel von insgesamt 120 bewerteten Hotels ausgezeichnet worden. Vielen Menschen als „Splügenschloss“ bekannt, schaut das Hotel und Jugendstil-Gebäude auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Maria Büeler Zischler über das ALDEN Hotel Splügenschloss, seine Anfänge, den Hotelbetrieb und die Herausforderungen, Gäste zufriedenzustellen und ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Ohne eine gute Positionierung und professionelles Marketing sei ein Hotel- oder Restaurantbetrieb in der Schweiz heute nicht mehr überlebensfähig. > Zum Interview...
Monatsinterview August: Beat Presser
Beat Presser, 1952, arbeitete früh als Assistent für den bekannten Modefotografen Onorio Mansutti in Basel. Bald führte ihn seine Passion – die Fotografie - nach Paris, wo er vielen interessanten Fotografen und Filmern begegnete, die ihn inspirierten und wo er das Handwerk der Fotografie von der Pike auf lernte und vielfältig einsetzen konnte. Seine frühe Reisetätigkeit nach Asien und Afrika und die Auseinandersetzung mit dem Buddhismus haben sein Leben bis heute geprägt und schlagen sich in seinen Arbeiten als Fotograf und Autor nieder. 2005 erschien sein Bild- und Erzählband „Oase der Stille“, in dem er sich aufgrund von eigenen Erfahrungen mit dem Leben von Buddha und dem Leben im Kloster fotografisch aber auch erzählerisch auseinandersetzt. Beat Presser war Gründer und Redaktor der Zeitschriften „Palm Beach News“ und „The Village Cry“. Für letztere gelang es ihm sehr früh, Klaus Kinski für Fotografien zu gewinnen. Ihre Lebens- und Arbeitswege sollten sich wieder kreuzen. Für Werner Herzog war er u.a. als Kameraassistent und Standfotograf für Filme wie „Fitzcarraldo“ und „Cobra Verde“ tätig. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Beat Presser über seinen Werdegang vom Modefotografen hin zum frei arbeitenden Fotografen und Weltreisenden, seine Tätigkeit als Dozent für Fotografie und er spricht über seine Reisen in fernste und uns unbekannte Gegenden dieser Welt, an denen er uns durch die Linsen seiner Leica und Hasselblad teilhaben lässt. > Zum Interview...
Spezialinterview Ernährung: Udo Pollmer
Udo Pollmer, 1954, gehört zu den bekanntesten Lebensmittelchemikern im deutschsprachigen Raum. Der Fachbuchautor, Referent und Dozent sowie wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e. V. (EU.L.E.) in München hat sich sein Leben lang kritisch mit unserem Verhältnis zu Nahrung und Gesundheit auseinandergesetzt. Udo Pollmer ist aber nicht nur Wissenschaftler, sondern auch ein glänzender Kommunikator, der es versteht, höchst komplexe Zusammenhänge einem Publikum näher zu bringen – mit Fachwissen, Erfahrung, einer Prise Humor und meist auch mit einer gehörigen Portion Provokation, mit der er sich sowohl Freunde als auch Feinde geschaffen hat. Udo Pollmer ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Giordano-Bruno-Stiftung, der auch Persönlichkeiten wie der Schweizer Immunologe Beda M. Stadler, der Autor und Comic-Spezialist Ralf König, der Biologe Franz M. Wuketits und die Schriftstellerin Esther Vilar angehören. Im Interview mit Christian Dueblin macht Udo Pollmer auf Zusammenhänge rund um die Gesundheit und Nahrungsmittel aufmerksam, räumt mit alten Ernährungsberatungs-Zöpfen auf und zeigt gleich im Gespräch, warum er im Mittelalter, zur Zeit von Giordano Bruno, für seine Thesen und Ansichten von gewissen Menschen verbrannt worden wäre. > Zum Interview...
Monatsinterview Juli: Chris Hopkins
Chris Hopkins, geb.1972, ist Gründer und Bandleader von „Echoes of Swing“, einer Jazz-Formation, die 2011 für ihre neuste CD „Message from Mars“ in Paris den Prix de l’Académie du Jazz entgegennehmen durfte, eine Auszeichnung, die Musikgrössen wie Kenny Barron, Ron Carter und, zeitgleich mit „Echoes of Swing“, auch Piano-Legende Ahmad Jamal verliehen wurde. Bernd Lhotzky, Oliver Mewes, Colin Dawson und Chris Hopkins fielen schon in jungen Jahren aufgrund ihres Musiktalentes und ihrer Begeisterung für den Jazz auf. Gerade mal 22 Jahre alt hatte Chris Hopkins Gelegenheit, Originalmusiker des Count Basie Orchestras mit einem Butch Miles am Schlagzeug und Clark Terry sowie Harry “'Sweets“ Edison an der Trompetezu begleiten. Seine Leidenschaft für die Jazz-Musik führte den Produzenten, Bandleader, Pianisten und Altsaxophonisten mit vielen weiteren bekannten Weltstars des Jazz zusammen. „Message from Mars“ ist eine musikalische Meisterleistung. In einer Zeit, in der Rock und Pop zweifellos dominieren, zeigen die 4 Musiker von „Echoes of Swing“, dass Jazz auch heute seine Berechtigung hat und sie finden mit ihrem traditionsbewussten und zeitgemässen Ansatz auch Gehör bei ausgewiesenen "Modernisten" und „Nichtjazzern“. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Chris Hopkins über „Echoes of Swing“, seine musikalische Karriere, seine Leidenschaft, den Jazz, über Mentoren wie Hazy Osterwald, Ralph Sutton und Dick Hyman. > Zum Interview...
Monatsinterview Juni: Gisela Kutter
Gisela Kutter wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als sie zusammen mit anderen Damen von Ladies First entschied, Geld für ein neues Theater aufzubringen. 25 Mio. Franken wurden von Ladies First, einem Zusammenschluss vermögender und engagierter Damen aus Basel und der Region, gespendet, um das Schauspielhaus zu ermöglichen. Mit der von ihr ins Leben gerufenen Stiftung CMDG (Centrum for the Millenium Development Goals) in Basel versucht Gisela Kutter seit vielen Jahren, die Milleniums Development Goals der UNO der Öffentlichkeit bekannt und auf die Bedeutung dieser Ziele aufmerksam zu machen. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Gisela Kutter über kulturelles Engagement in Basel, seine Mäzene und Mäzeninnen, den Umgang der Stadt mit deren Nachkommen, über die Herausforderung und Ziele sowie Schwierigkeiten einer engagierten und nachhaltig ausgerichteten Stiftung und gibt Auskunft darüber, warum sie sich persönlich für nachhaltige Projekte einsetzen mag. > Zum Interview...
Monatsinterview Mai: Buddha Scheidegger
Buddha Scheidegger, 1940, gehört zu den bekanntesten Schweizer Jazzmusikern. Der studierte Jurist, ehemalige Bezirksanwalt, Staatsanwalt und Oberrichter sowie ehemalige Präsident der II. Strafkammer des Obergerichts Zürich widmete sich sein ganzes Leben lang nicht nur juristischen Themen, sondern auch dem Klavier, insbesondere dem Klavier-Jazz und gründete Anfang der Achtzigerjahren die „Buddhas Gamblers“, eine der bekanntesten Jazz-Bands der Schweiz. In seiner musikalischen Karriere begegneten ihm Legenden wie Henri Chaix, Albert Nicholas und Joe Turner, die ihn förderten, lehrten und inspirierten und mit denen er Jahrzehntelang freundschaftlich verbunden war. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Buddha Scheidegger über sein „Doppelleben“ als Musiker und Jurist, zeigt auf, warum Jazz sein Leben massgeblich geprägt und erfreut hat und gibt Einblick in die Schweizer Jazz-Szene. Der Pianist Buddha Scheidegger erklärt zudem, warum er sich für „Keys for Kids“ begeistern liess, ein von Xecutives.net initiierter Spenden-Anlass zugunsten von rund 2500 wenig privilegierten Kindern in Afghanistan und Pakistan, den er zusammen mit anderen Künstlern mit seinen pianistischen Fähigkeiten beschwingt unterstützt hat. > Zum Interview...
Spendenanlass Keys for Kids
Mit dem Spendenanlass Keys for Kids kann Xecutives.net, unterstützt durch viele Helferinnen und Helfer sowie Spenderinnen und Spender, bisher die Finanzierung von zwei Monaten Schulung von 2‘500 Flüchtlingskindern in Afghanistan und Pakistan sicherstellen – Mädchen und Jungen, denen mit dem Hilfswerks der Entwicklungshelferin Elisabeth Neuenschwander in einer krisengeplagten Region eine Chance für Bildung geboten wird. Seit über 20 Jahren engagiert sich Elisabeth Neuenschwander mit ihrem eigenen Hilfswerk für Menschen in Not in Pakistan und Afghanistan. Für ihr lebenslanges Engagement für andere Menschen ist sie mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. 2006 wurde sie mit vier weiteren Damen aus der Schweiz für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Anfang Juni 2011 wurde ihr von der Gemeinde Schangnau im Emmental, wo Elisabeth Neuenschwander aufgewachsen ist, das Ehrenbürgerrecht verliehen. Wir gratulieren Elisabeth Neuenschwander an dieser Stelle für diese Auszeichnung! > Zum Bericht...
Spezialinterview Wirtschaft: Dr. Daniel C. Heine
Dr. Daniel C. Heine, geboren 1967, ist Managing Director der Patrimonium AG mit Sitz in Zug, einem unabhängigen Schweizer Asset Management-Unternehmen alternativer Anlageklassen, das er im Jahr 2006 mitbegründet hat. Dr. Heine studierte Betriebswissenschaften an der Universität St. Gallen (HSG) und Theologie an der Universität Oxford (Master of Arts) und doziert auch nebenamtlich für das MBA-Programm an der HSG, mit Schwergewicht Entrepreneurship und Corporate Finance. Der promovierte Betriebswissenschaftler setzt sich seit vielen Jahren mit der Investition von Geldern und den Finanzmärkten auseinander.
Im Interview mit Christian Dueblin spricht Dr. Heine über die Schnittstellen zwischen Theologie und Wirtschaft, sein Verständnis von Geld und Glück, zeigt auf, was es für gute Investments braucht und schildert seine Interpretation der Gründe für die Wirtschaftskrise. Ein guter Business Plan allein mache zudem noch kein erfolgreiches Unternehmen aus. Es brauche vor allem Durchhaltewille, Risiko- und auch Leidensbereitschaft, um auf dem Markt erfolgreich sein zu können. > Zum Interview...
Spezialinterview Entrepreneurship: Dr. iur. B. Speiser
Dr. iur. Béatrice Speiser, 1963, wuchs als Auslandsschweizerin in Brüssel auf und siedelte zwecks Studium in die Schweiz. Die promovierte HSG-Absolventin war Verwaltungsrätin der Bank Julius Bär und ist u.a. Verwaltungsrätin der Migros Basel und Komiteemitglied der UNICEF Schweiz. Im Jahr 2004 initiierte Dr. Béatrice Speiser Crescenda, ein Gründungszentrum für Migrantinnen in Basel. Crescenda hilft Migrantinnen in der Schweiz, eigene Unternehmen zu gründen, betreibt ein Bistrot an zentraler Lage in Basel und vermietet Räumlichkeiten für Anlässe, ein Vorhaben, das sich zeigen kann: In den letzten Jahren kam es durch Unterstützung von Crescenda zu rund 40 Firmengründungen durch Migrantinnen. Crescenda wurde im Jahr 2007, drei Jahre nach der Gründung, mit dem Schweizer Integrationspreis ausgezeichnet. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Dr. Béatrice Speiser über ihren beruflichen Werdegang, ihre Sicht von Migration und Integration und zeigt auf, wie sich die Schweiz in Bezug auf Migranten verhalten könnte, um wirtschaftlich zu profitieren – eine interessante „win-win-Idee“, welche die geburtenarme Schweiz und ihre Wirtschaft in den nächsten Jahren noch beschäftigen dürfte. > Zum Interview...

Monthly Interview February: Buddy Elias
Buddy Elias is the stage name of Bernhard Elias, born 1925 in Frankfurt am Main Germany. In his youth he attended the theater school of the Basel Conservatorium and also took drama lessons under Ernst Ginsberg. From 1947 to 1961, he was resident comedian for the 'Holiday on Ice' revue.
Along with innumerable appearances onstage in Switzerland, Germany, France and England, Buddy Elias appeared in some 80 films and TV- programs. He worked with such directors as Peter Zadek, Peter Lilienthal and Michael Verhoeven.
Buddy Elias is the last living cousin and direct relation of Anne Frank - this has deeply affected his life. Since 1996, he has been the president of the Anne Frank Fund in Basel and administers the copyright on 'Anne Franks Diary'. Talking to Christian Dueblin, Buddy Elias recalled the highlights of his career as an actor and his experiences in Hollywood. He also talks about his family and the role of Switzerland in World War II as well as his hopes for the future.
Monatsinterview März: Emil Steinberger
Emil Steinberger, geboren 1933 in Luzern, ist der wohl bekannteste Kabarettist in der Schweiz und in Deutschland. Mit Nummern wie „Polizeihauptwache“, „Der Kinderwagen“ und „Der Feinschmecker“ eroberte er die Herzen ganzer Generationen von Zuschauern, auch in der welschen Schweiz und in Frankreich. Mit dem Film „Die Schweizermacher“ von Rolf Lyssy feierte er 1978 einen grossen internationalen Erfolg als Schauspieler. Der Einbürgerungsbeamte an der Seite von Walo Lüönd ging in die Film-Geschichte ein. Nach Jahrzehnten Kabarett- und Kleinkunstarbeit sowie zwei Abstechern in die Zirkuswelt zog sich Emil Steinberger im Jahre 1987 von der Bühne zurück, widmete sich einige Zeit der Werbung und reiste 1993 nach New York, wo er bis 1999 zurückgezogen lebte und seine Frau Niccel heiratete. Im Gespräch mit Christian Dueblin erzählt Emil Steinberger von seinem Leben, seinem Werdegang, seiner Arbeit als Unternehmer und Künstler, seinem inneren Antrieb, der Leidenschaft und seinem Wunsch für die Schweiz für mehr Mut und Engagement für die Kleinkunst. > Zum Interview...
Special interview Music: Chi Coltrane
Chi Coltrane started her music career as a pianist, singer and songwriter in Chicago, where she soon became famous. Her single, “Thunder and Lightning,” sold more than one million copies, and rocketed to the top of the charts as a certified huge hit. With her excellent voice she heralded as a rock legend since the early Seventies (“The first lady of Rock” and the “Queen of Rock”) after Janis Joplin, and she headlined on stage with artists and bands such as The Who, The Eagles, Stevie Wonder, and Rod Stewart. Chi Coltrane has just performed a big comeback concert in Vienna, where she played in front of about 100,000 people. Here you can read a fascinating interview with a rock legend, who has always gone her own way; a lady who has never been consumed by fame. Ms. Coltrane talks openly about her spiritual life, Michael Jackson’s death, Elvis Presley and life behind the music biz scene. > The interview...
Monatsinterview Juli: Kurt Felix
Kurt Felix, geboren 1941 in Wil (SG), ist der berühmteste Schweizer TV-Macher. Mit Sendungen wie „Grüezi Mitenand“, „Stöck Wys Stich“ und „Teleboy“ schrieb er Schweizer Fernsehgeschichte. Der ehemalige Journalist und Radiomacher startete seine Karriere als Lehrer und Berichterstatter regionaler Ereignisse. Nach Stationen beim Radio holte man ihn zum Schweizer Fernsehen, wo er nach kurzer Zeit eigene Unterhaltungssendungen gestalten und moderieren konnte. Mit „Verstehen Sie Spass?“ gelang ihm und seiner Frau Paola Felix-del Medico in Deutschland ein Meisterwerk. Die Sendung brach mit über 20 Millionen Zuschauern allein nur schon in Westdeutschland alle bisherigen Rekorde.
Geniessen Sie ein Gespräch über das Medium Fernsehen, die Karriere einer TV-Legende, über die Grenzen des Geschmacks im Boulevard, über die Fernsehdirektorin des Schweizer Fernsehens, Ingrid Deltenre, und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des TV. > Zum Interview...
Monatsinterview Dezember: Hansueli Loosli
Hansueli Loosli, 1955, leitet seit 2001 als Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop die Geschäfte des zweitgrössten Detailhändlers in der Schweiz mit einem Umsatz von über 18 Milliarden Franken. Bereits seit 1997 zeichnete er als Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop Schweiz und der Coop Gruppenleitung verantwortlich. Mit der Fusion der 14 regionalen Coop-Genossenschaften und Coop Schweiz ist Hansueli Loosli zusammen mit seinen Mitarbeitenden ein Meisterstück gelungen. Der Umsatz der Partner in der Einkaufsgemeinschaft Coopernic - REWE aus Deutschland, Leclerc aus Frankreich, Conad aus Italien, Colruyt aus Belgien und Coop - beläuft sich vier Jahre nach deren Gründung auf gegen 150 Milliarden Euro oder 60 % mehr als beim Start. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Hansueli Loosli über sein Unternehmen, die Bedeutung der Mitarbeitenden für den Erfolg, seine Einstellung als Manager und zu Kundennähe und er beschreibt die zeitweilige Leidens- aber auch Erfolgsgeschichte eines traditionellen und bedeutenden Schweizer Detailhandel-Unternehmens. Hansueli Loosli blickt auch in die Zukunft, spricht über seine Pläne und zeigt auf, was die Herausforderungen in seiner Branche sein werden. Mehr gemeinsam anpacken und schneller politisch reagieren sowie Minderheiten grössere Beachtung schenken, sind seine Wünsche für die Zukunft der Schweiz.
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Monatsinterview Juli: Bernhard Russi
Bernhard Russi, 1948, gehört zu den bekanntesten Spitzensportlern in der Schweiz und im weltweiten alpinen Skisport. Mit seinem Weltmeistertitel 1970 und seinem darauf folgenden Olympia-Abfahrts-Sieg in Sapporo im Jahr 1972 wurde er in kürzester Zeit weltbekannt. 30 Jahre alt zog sich Bernhard Russi 1978 aus dem Spitzensport zurück und beschritt neue Wege. Der gelernte Hochbauzeichner plant seit Mitte der Achtzigerjahre im Auftrag der FIS (Fédération Internationale de Ski) Skipisten auf der ganzen Welt, ist als Co-Kommentator am TV tätig und wurde nebst vielem mehr Werbeträger für bekannte Firmen wie Subaru, Intersport, Visilab und Bogner. Die Schweizer Uhrenmarke ALFEX kreierte mit dem Namen Bernhard Russi sogar eine spezielle „Sportedition“! Zurzeit arbeitet er als „Pisten-Architekt“ an den Skipisten für die Olympischen Winterspiele in Sotschi im russischen Kaukasus und lernte dabei auch den ehemaligen russischen Präsidenten Vladimir Putin kennen.
Bernhard Russi beantwortet im Gespräch mit Christian Düblin Fragen über die Voraussetzungen für das Bestehenkönnen im Spitzensport, den Umgang mit Siegen und Niederlagen, und von seinen Erfahrungen im Umgang mit Medien und der Öffentlichkeit. Im Sport sieht er Möglichkeiten, künftige Probleme in Bezug auf die Volksgesundheit besser in den Griff zu bekommen und er begreift den Sport als einzige Sprache, die völkerübergreifend von allen richtig verstanden wird.
Spezialinterview Film: Xavier Koller
Xavier Koller, 1944, gehört zu den bekanntesten Filmschaffenden aus der Schweiz. Mit dem Film „Reise der Hoffnung“, für den er 1991 einen Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film entgegennehmen durfte, gelang ihm der grosse internationale Durchbruch. Seit 1993 arbeitet und seit 1995 wohnt Xavier Koller in den USA und hat in den letzten Jahren zahlreiche Filme mit internationaler Starbesetzung gedreht. Für sein Filmwerk „Gripsholm“, das sich mit dem Leben von Kurt Tucholsky auseinandersetzt, erhielt er den Prix C.I.C.A.E. (Conféderations Internationale des Cinémas d’Art et d’Essai Européens). Für „Squanto: A Warrior’s Tale“, ein Film, den er für die Disney Studios drehte, durfte er den Award of Excellence des Film Advisory Board of the United States of America entgegennehmen. Für „Ring of Fire“ gewann er den ersten Preis des Heartland Film Festivals in Indianapolis. „Gripsholm“, „Das gefrorene Herz“ oder „Der Schwarze Tanner“ – in all seinen Filmen beleuchtet Xavier Koller die Tiefen der menschlichen Seele und erzählt Geschichten, die einen packen. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Xavier Koller über seine Filmkarriere, zeigt auf, warum er sich gerne mit speziellen Charakteren auseinandersetzt und beantwortet Fragen zum Filmgeschäft sowie dessen Zukunft in der Schweiz und weltweit. > Zum Interview...
Zum Gedenken an Kurt H. Illi († 22.11.2010)
Kurt H. Illi, Jahrgang 1935, startete seine Karriere als junger Nationalökonom beim amerikanischen Computerhersteller IBM, bei dem er von der Pike auf das Marketing-Handwerk lernte. Nach einem beruflichen Abstecher in die Werbebranche wurde er im Jahr 1978 zum Tourismus-direktor der Stadt Luzern berufen. Kurt H. Illi hat Luzern während seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Tourismus-Chefstratege zu einer der meistgeschätzten und bekanntesten Tourismusdestinationen der Welt gemacht.
Im Gespräch mit Christian Dueblin erzählte Kurt H. Illi aus seinem Leben, über seinen Werdegang als Marketing-fachmann, den Schweizer Tourismus und nahm Stellung zu den möglichen Auswirkungen der Finanzkrise auf den Tourismus in der Schweiz. > Zum Interview...
Spezialinterview Medien: Kurt Aeschbacher
Kurt Aeschbacher, Jahrgang 1948, studierte National- ökonomie und war in jungen Jahren bereits als Vizedirektor der legendären Grün 80 tätig. Durch seine Redaktoren- und Moderatorentätigkeit für die TV-Sendung „Karussell“ wurde er schweizweit bekannt. Es folgten Sendungen wie „Grell Pastell“ und „Casa Nostra“ – seit 2001 auch die Late Night Talk Show „Aeschbacher“. Der vielseitige und empathische Unternehmer, Moderator und seit 2005 auch UNICEF-Botschafter gehört zu den bekanntesten Menschen in der Schweiz. Im Interview mit Christian Dueblin nimmt Kurt Aeschbacher Stellung zu seiner Arbeit in der Öffentlichkeit, seinen eigenen Ansprüche im Umgang mit Menschen im TV-Geschäft und verweist in einer Welt, die die Schlagzeile, den Superstar und das Supermodell sucht, auch auf die weniger schönen Seiten und die Abgründe des Showgeschäfts. > Zum Interview...
Spezialinterview Industrie: J. N. Schneider-Ammann
Johann N. Schneider-Ammann, geboren 1952 in Sumiswald BE, gehört zu den herausragendsten Unternehmern in der Schweizer Maschinenindustrie. Der studierte ETH-Elektrotechniker und MBA-Absolvent des INSEAD in Fontainebleau ist Verwaltungsrat vieler bedeutender Unternehmen in der Schweiz und seit 1990 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Ammann Group Holding AG mit Sitz in Langenthal BE, die weltweit über 3’400 Personen beschäftigt. Als Präsident des Verbandes der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) kämpft er seit über 10 Jahren für den Werkplatz Schweiz. Johann N. Schneider-Ammann ist ebenfalls Nationalrat, ein Mandat, das er seit 1999 ausübt. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Johann N. Schneider-Ammann über die vierteljährlichen „Züpfe Zmorge“ der Firma Ammann, Entwicklungen der Maschinenindustrie in der Schweiz sowie die Wirtschaftskrise und zeigt auf, was der Stellenwert der Exportindustrie in der Schweiz ist. > Zum Interview...
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