Neueste Interviews und Berichte
Newsletter Mai 2013
Vera Isler-Leiner, Jahrgang 1931, ist eine Schweizer Kunstschaffende, die international mit ihren Portrait-Fotografien bekannt geworden ist, Bilder, die heute in zahlreichen Museen betrachtet werden können. Vera Isler-Leiner spricht im Monatsinterview Juni 2013 mit Xecutives.net über den Tod ihrer Eltern – beide wurden von den Nazis ermordet -, über ihren künstlerischen Werdegang und beschreibt spannende Begegnungen mit Persönlichkeiten wie beispielsweise Dennis Hopper, Richard Avedon und Jasper Jones, die sie fotografieren durfte. Hier geht es zum ganzen Newsletter...
Monthly interview May: Dr. Christoph E. Hänggi
Since 2003 Dr. Christoph E. Hänggi, born 1960, has directed the Museum of Music Automatons, founded by Dr. h.c. Heinrich Weiss in Seewen (Switzerland). This world-class museum – comparable in scope to the Beyeler Foundation in Riehen – was gifted to the Swiss Confederation in 1990 and is now managed by the Swiss Federal Office for Culture. Restoration work by M. Welte & Söhne (Freiburg i.Br.) on a philharmonic organ belonging to the Museum of Music Automatons in 2007 led to a spectacular discovery. The Welte-Philharmonie-Organ had been built for the ocean steamer Britannic - the sister ship to the Titanic. The Britannic, originally intended as a Luxury Liner was instead, outfitted as a hospital ship during WWI. She hit an underwater mine and sank in the Aegean Sea. The history of the Welte-Philharmonie-Organ has all the elements of a best-selling thriller. In addition to the organ, the museum also displays unique, beautiful and astounding music automatons, finger rings that make music, as well as orchestrions which in earlier times provided dance music in restaurants and dance halls. The museum collection also contains over 6000 music rolls, on which organ and piano interpretations of famous musicians such as Max Reger, Arthur Nikisch and Richard Strauss are preserved.
In this interview, musicologist Dr. Christoph E. Hänggi talks about the development of music from the 19th century to the present, describes music automatons that puzzle and astound even today’s most experienced technicians and draws parallels between the time of music automatons and the musical trends of today. > The interview...
Monatsinterview April: Klaus Zuberbühler
Klaus Zuberbühler, Jahrgang 1964, studierte an der Universität Zürich Zoologie. Der kürzlich verstorbene Professor Hans Kummer, ein international bekannter Verhaltensforscher, inspirierte ihn, sich dem Thema Verhaltensforschung und Kommunikation von Primaten zu widmen. Seine Forschungsarbeit und Feldarbeit führten in diverse Urwälder weltweit. Zuberbühler forschte lange Jahre in den USA und in Schottland und ist seit 2012 Professor an der Universität Neuchâtel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört das Analysieren der Sprache unserer Artverwandten, den Primaten. Seine bahnbrechenden Forschungsresultate erlauben Rückblicke in die Vergangenheit und die Entwicklung auch der Sprache der Menschen. Mit komplexen Experimenten mit beispielsweise Schimpansen, Bonobos und Meerkatzen konnten er und seine Forschungsteams aufzeigen, dass die Primaten über eine Sprache verfügen und ein grosses Verständnis für ihre oft sehr komplexen sozialen Umgebungen haben. Im Interview mit Christian Dueblin berichtet Professor Zuberbühler von seinen Forschungsarbeiten, zeigt auf, wie Primaten kommunizieren können und was wir dabei für Rückschlüsse auf die Evolution der menschlichen Sprache ziehen können. Er stellt aber auch fest, dass die Primaten-Populationen am Schrumpfen sind und - obwohl oft kleinere Geldbeträge schon ausreichen würden - mangels Geld nicht rettend eingegriffen werden kann. Professor Zuberbühler schliesst nicht aus, überhaupt der letzten Generation von Forschern anzugehören, die noch vor Ort im Urwald Menschenaffen beobachten und erforschen können. > Zum Interview...
Spezialinterview Italien: Massimo Agostinis
Massimo Agostinis, Jahrgang 1965, arbeitet seit 2009 als Auslandkorrespondent für Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in Italien. Zuvor war er 14 Jahre Regional-, Wirtschafts- und Auslandredaktor bei SRF. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Massimo Agostinis über seine Arbeit als Auslandkorrespondent in Italien. Er beschreibt die Beziehungen zwischen Italien, der Schweiz und Europa. Nur wenigen Menschen dürfte bewusst sein, dass Italien gleich nach Deutschland der grösste Handelspartner der Schweiz darstellt und zu den innovativen und wirtschaftlich erfolgreichen Ländern der Welt gehört. Das entspricht nicht immer dem Bild, das wir hier in Mitteleuropa von Italien haben. Massimo Agostinis zeigt des Weiteren auf, warum Italien etwas anders tickt, warum seine Politik bei uns eher schräg ankommt und stellt fest, dass Italien vor grossen Herausforderungen steht, die das Land in den Griff bekommen muss, insbesondere in Bezug auf die desolate Situation der heutigen Jugend, die in den nächsten Jahrzehnten wohl auch in diesem Land die Zeche für Versäumnisse in der Vergangenheit bezahlen muss.
> Zum Interview...
Monatsinterview März: Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth
Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth, Jahrgang 1935, gehört zu den bedeutendsten Unternehmenspersönlichkeiten. Ab 1949 als Lehrling für seinen Vater tätig, gelang ihm in jahrzehntelanger Arbeit der Aufbau eines der bekanntesten Unternehmen Deutschlands, der Würth-Gruppe, die heute über 65'000 Menschen beschäftigt und sich im Bereich Montage- und Befestigungsmaterial international einen Namen gemacht hat. Professor Reinhold Würth fing Mitte der Sechzigerjahre an, eine Kunstsammlung aufzubauen. Die Sammlung beinhaltet heute über 15'000 Kunstwerke moderner und zeitgenössischer Kunst. Nebst bedeutenden Museen in Deutschland, in denen viele Kunstwerke öffentlich zugänglich sind, befinden sich zehn Unternehmenssitzen von Würth angegliedert Kunstdependancen, die sich sehen lassen - so beispielsweise auch in Arlesheim, nahe bei Basel. Der heutige Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe sponsert und unterstützt des Weiteren seit vielen Jahren eine ganze Anzahl von kulturellen Projekten, ermöglicht nebst vielem mehr archäologische Forschungsarbeiten, das Erscheinen von Büchern und den Aufbau von Schulen und Universitäten. Aufgrund seines finanziellen Engagements wird in Zusammenarbeit mit der Jeunesse Musicales Deutschland (JMD) jährlich der „Würth Preis der Jeunesse Musicals Deutschland“ verliehen, den 2012 die Musikerin Sol Gabetta entgegennehmen durfte. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Professor Würth über seine Arbeit als Unternehmer, seine Sicht von Europas Zukunft und zeigt Schnittpunkte zu Kunst und Unternehmertum in seinem Leben auf.
> Zum Interview...
Monthly interview February: Bernard Antony
Bernard Antony, born 1943, is one of the world’s best-known cheese specialists. In the early 1980’s, motivated and inspired by his Maître (Cheese Master) Pierre Androuët, he began to make and refine cheese at the highest level. His concept of, and his weakness for, the „Affinage“ (refinement) of cheese would make him world-famous just a few years later. Cheese fancier, Dr. Otto von Habsburg and Bernard Antony formed a close friendship. Prince Albert of Monaco is one of many famous personalities who belong to Maître Antony’s circle of friends. Every now and then a helicopter will land behind his house in F-Vieux-Ferrette (Sundgau) to pick up cheese for his upscale clientele. The cheese is made from the best raw milk from reliable suppliers, all of whom Antony calls his friends. This, combined with skilful “Affinage”, has resulted in over 100 types of consummate cheese specialities, treasured by over 70 Star-Chefs (19 3-star, 29 2-star and 30 1-star restaurants.) In 2008, for his merits in cheese and the French agricultural industry, Bernard Antony was awarded the «Ordre Nationale du Mérite» which goes back to the time of General de Gaulle and is one of the highest honours awarded in France. In his interview with Christian Düblin, Maître Antony tells how a small cheese and milk business became a pilgrimage site for the finest cheeses and what contribution Prince Charles made to raw milk cheese. > The Interview...
Monatsinterview Januar: Helvetier
Prof. Dr. Christa Ebnöther, Jahrgang 1961, ist seit 2011 Mitdirektorin des Institutes für Archäologische Wissenschaften und Ordinaria für Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Bern. Sie gilt als ausgewiesene Kennerin der römischen Kulturgeschichte in der Region der heutigen Schweiz. In ihrer Promotionsarbeit bei Professor Stefanie Martin-Kilcher „Der römische Gutshof in Dietikon“ setzte sie sich eingehend mit den Römern und ihrer Kultur auseinander. 2007 folgte eine Habilitation zum Thema „Gemeinschaften im städtischen Raum: Erscheinungsformen von Kult- und Versammlungsorten häuslicher und nichthäuslicher Gemeinschaften im Römischen Nordwesten. Ein Beitrag zur Erforschung des antiken Vereinswesens aus archäologischer Sicht, ausgehend vom „Haus des Merkur“ in Chur/Curia (GR, Schweiz)“. Das heutige Gebiet der Schweiz, das vorwiegend von Kelten, so beispielsweise von den Helvetiern und den Raurachern bewohnt war, die viele als unsere Ahnen betrachten, stand unter grossem römischem Einfluss, der bis heute nachwirkt. Im Interview mit Christian Dueblin beantwortet Frau Professor Ebnöther u.a. Fragen zur Zeit der römischen Präsenz in der Region der heutigen Schweiz und über deren Auswirkungen bis in unsere Zeit. Sie erfahren mehr über den Käseexport der Kelten, über Cäsar und die Schlacht bei Bibracte und es werden Erkenntnisse der Archäologie aufgezeigt, die Rückschlüsse auf viele geschichtliche Ereignisse erlauben. Auch Liebhaber der römischen Küche kommen mit einem Start-up, das nach römischen Originalrezepten kocht, auf ihre Rechnung. > Zum Interview...
Monatsinterview Dezember: Dr. h.c. Marthe Gosteli
Dr. h.c. Marthe Gosteli, Jahrgang 1917, wuchs auf dem elterlichen Bauernhof und Landgut in Worblaufen bei Bern auf. Während des 2. Weltkrieges arbeitete sie für die Abteilung Presse und Rundfunk des Armeestabes, wo sie engen Kontakt mit vielen Journalisten pflegte und erste Einblicke in die Welt der Medien erhielt. Gleich nach dem Krieg führte sie das Filmarchiv des Informationsdienstes der US-Botschaft in Bern und lernte dort nebst vielem mehr das Handwerk des Archivierens, was ihr später von grossem Nutzen sein sollte. Von 1964 bis 1968 präsidierte sie den Bernischen Frauenstimmrechtsverein und von 1970 bis 1971 die Arbeitsgemeinschaft der schweizerischen Frauenverbände. Aufgrund ihres lebenslangen Einsatzes für die Rechte der Frauen wurde sie mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem Ehrendoktortitel der Universität Bern und dem Schweizerischen Menschenrechtspreis (2011), zusammen mit der Historikerin Beatrix Messmer. Erst 1971 wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt, Jahrzehnte später als in den meisten Ländern. 1982 gründete Marthe Gosteli die Gosteli-Stiftung, ein Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung, in dem heute Tausende von Dokumenten zur Frauenbewegung archiviert und für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Marthe Gosteli beantwortet im Gespräch mit Christian Dueblin Fragen zur Entwicklung der Rechte der Frau in der Schweiz und zeigt auf, dass Bildung und Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frau Voraussetzung für die Gleichberechtigung der Geschlechter sei. Es solle zudem nicht die grundsätzliche Aufgabe der Frau sein, die heissen Kohlen für die Männer aus dem Feuer zu holen, Samariterdienste zu leisten und Wunden zu verbinden, sondern sich am politischen Prozess zu beteiligen und sich einzubringen, so dass gar keine Wunden entstehen würden. Lesen Sie ein interessantes Gespräch mit einer engagierten und erfahrenen Pionierin und Grande-Dame der Frauenbewegung. > Zum Interview...
Monatsinterview November: Beat Krippendorf
Beat Krippendorf, Jahrgang 1948, absolvierte in jungen Jahren eine Lehre als Reisekaufmann und machte nach einem Aufenthalt in New York eine interessante Karriere in der Schweizer Hotellerie. Von 1972 bis 1978 war er als Leiter der Grundschulung und von 1979 bis 1989 als Leiter der Unternehmerschulung der Schweizer Hotellerie tätig. Beat Krippendorf ist nebst vielem mehr seit 2000 VRP der Swiss Quality Hotels International, der rund 86 Hotelbetriebe angehören. Er ist zudem Stiftungsrat der Hotelfachschule in Thun und schaut auf eine langjährige Tätigkeit als Dozent diverser Weiterbildungsinstitutionen zurück. Krippendorf hält heute als Key-note-Speaker vorwiegend Vorträge, sogenannte Impuls-Referate, zum Thema: Kundenorientierung, Kundennähe, Führung und Unternehmenskultur. Er versteht es mit seinen Aussagen und seinen für viele Menschen unorthodoxen Ideen, grosse Zuhörerschaften in seinen Bann zu ziehen und Menschen auch in Bezug auf ihre innere Haltung anzusprechen. Seine Erkenntnisse umfassen eine ganze Palette sozialer, psychologischer und wissenschaftlicher Themen, die er auf interessante und teilweise auch verblüffende Art und Weise zusammen verknüpft. Nicht selten nimmt der versierte Musiker und Blues Gitarrist auch gleich seine Gitarre zur Hand und zeigt auf, was Improvisation und „Flow“ bedeuten. Beat Krippendorf zeigt im Interview mit Christian Dueblin auf, wie es mit der inneren Haltung schlechter Chefs steht und wie man an das Potential seiner Mitarbeitenden rankommt, auch unter Betrachtung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Magier und Bergbauer gleichermassen – Krippendorf, ein Phänomen der besonderen Art.
> Zum Interview...
Spezialinterview Export: Daniel Küng
Daniel Küng, Jahrgang 1952, leitet seit 2004 die Osec, die Schweizerische Aussenhandelsförderung mit Sitz in Zürich. Die Osec ist ein privatrechtlich organisierter Verein, der vom Bund subventioniert wird. Im Gegenzug muss die Osec Leistungsaufträge erfüllen, allen voran die Förderung des Exports. Daniel Küng’s Karriere bei der Osec ging eine fast Dreissigjährige Tätigkeit als Unternehmer im Ausland voran. Sie führte ihn nach Brasilien, und in viele andere Länder. Kurz vor seiner Berufung als Chef der Osec verkaufte der HSG-Ökonom sein Unternehmen in Portugal, wo er 17 Jahre seines Lebens verbrachte. Daniel Küng gilt als ausgewiesener Experte der Schweizer Exportwirtschaft.
Im Interview mit Christian Dueblin spricht Küng über die Rolle der Schweiz auf dem internationalen Markt und macht auf Herausforderungen der Exportwirtschaft aufmerksam, die unter einem starken Franken grosse Leistungen erbringen muss. Nur wer es schaffe, sich den neuen Gegebenheiten mit den richtigen Massnahmen richtig anzupassen, werde langfristig erfolgreich bleiben können, lautet Küng’s Credo. Der Staat müsse die richtigen Strukturen schaffen, so dass Unternehmen sich von der Schweiz angezogen fühlten. Allem voran gelte es, sich mit Freihandelsabkommen intensiv auseinanderzusetzen und die laufenden Verhandlungen mit den diversen potentiellen Partnerländern voranzutreiben.
> Zum Interview...
Monatsinterview Oktober: Max W. Gurtner
Max W. Gurtner, Jahrgang 1951, gehört in der Schweiz zu den wenigen Kommunikationsexperten mit Führungserfahrung in den verschiedensten Branchen. Nach dem Studium der Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität St. Gallen (lic. oec. HSG) wirkte er am Gottlieb Duttweiler-Institut (GDI), wo er als Leiter PR und Verlag u.a. die Zeitschrift GDI Impuls lancierte. 1986 folgte er dem Ruf von Hoffmann-La Roche, wo er zuerst als Pressechef und dann als Leiter Corporate Communications tätig war. Als Senior Vice President Investor Relations der Roche Gruppe baute er die Beziehungen zur Financial Community auf und internationalisierte das Aktionariat unter der Ägide von Henri Meier und Fritz Gerber. In dieser Periode gründete er die Schweizerische Investor-Relations Vereinigung (SIRF) und war u.a. Vorstandsmitglied des Schweizerischen PR-Verbandes (SPRV) und von Basel Tourismus. Als Leiter Corporate Communications der internationalen Sportmarketing-Gruppe ISL worldwide, als Leiter Medien und PR der Zurich Financial Services (ZFS) und als selbständiger Berater im Bereich Venture Capital und Börsengänge erweiterte Max Gurtner seinen Erfahrungshorizont. 2005 wurde er Leiter der Unternehmenskommunikation der SRG SSR. In der Phase des Umbaus der Unternehmensstruktur und der Fusion von Radio und Fernsehen professionalisierte er die Kommunikation und führte ein neues Branding ein. Heute berät Max Gurtner Jungunternehmen. Als Dozent für Krisen- und Finanzkommunikation hat er über Jahrzehnte sein Wissen am Schweizerischen Public Relations Institut (SPRI), am Schweizerischen Ausbildungsinstitut für Marketing, Werbung und Kommunikation (SAWI) sowie an der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich (HWZ), wo er heute noch tätig ist, weitergegeben. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Max W. Gurtner über seine Erfahrungen in der institutionellen Kommunikation mit besonderem Blick auf die Veränderungen im digitalen Zeitalter. > Zum Interview...
Monatsinterview September: Helmut Hubacher
Helmut Hubacher, Jahrgang 1926, gehört zu den bekanntesten Schweizer Politikpersönlichkeiten. 34 Jahre lang war er als Nationalrat (1963 – 1997) tätig. Als Präsident der SP Schweiz (1975 – 1990) wurde er auch über die Grenzen der Schweiz bekannt. Nebst vielem mehr setzte er sich seine ganze politische Karriere lang für die Rechte der Arbeitnehmenden und für Partnerschaft zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden ein. Auf Helmut Hubacher folgte eine nicht minder bekannte Persönlichkeit an die Parteispitze der SP - Peter Bodenmann. Beide gehörten lange Zeit zu den politischen Schwergewichten, welche die SP hervorgebracht hatte. Helmut Hubacher ist Autor zahlreicher Bücher und ist seit Jahren für die BaZ, aber auch für die Schweizer Illustrierte als Kolumnist tätig. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Helmut Hubacher über seine Jugendzeit, den Einfluss seines Grossvaters auf seine Denk- und Lebensweise, seine Karriere als Nationalrat und Parteipräsident, genauso wirft er einen kritischen Blick auf die politische Landschaft in der Schweiz und ihre Zukunft. > Zum Interview...
Special interview Hollywood: Nash Edgerton
Nash Edgerton, born 1973, started his film career working as a stuntman on several film productions. He worked on block-busters such as the Matrix trilogy, Superman Returns and Star Wars Episode II and III, in which he doubled for Ewan McGregor, in his role as Obi-wan Kenobi. Soon after, he started working as a film director. His short movies attained cult status. Bear, with talented Teresa Palmer is an amazing short film. Spider, one of his most typical short movies, has been watched over one million times -- a considerable success. Nash Edgerton belongs, together with his brother Joel Edgerton, famous for several Hollywood film productions, to Blue-Tongue Films, a cooperative of younger Australian film talents. Blue-Tongue Films is a welcome guest at several film festivals around the world, including the Sundance Film Festival. Nash Edgerton has also worked on several video productions for Bob Dylan. He is director of The Square, a fantastic movie, based on an idea and script written by his brother Joel, in which both of them show great film talent. Both men can be compared with the brothers Coen and will surely bring more highlights in the future. Nash Edgerton is a special guest at the Basel Gässli Film Festival 2012. In his interview with Christian Dueblin, he talks about his career and his passion: making films. Read an interesting interview with a great film talent. > The Interview...
Special Interview Music: Paul Buckmaster
Paul Buckmaster has been active as a musician since the early 60’s. His musical life began in London, the city of his birth, with his taking up the cello at age four; he went on to study in Italy at the conservatory in Naples, and then back in London, at the Royal Academy of Music. He won a Grammy Award (2002) and early on, as arranger, met musicians like David Bowie, Elton John, Chi Coltrane and others, for whom his work helped to launch their careers. In the interview with Christian Dueblin he talks about his early years, his love for Italy, and how his music career started. He talks about famous people in music history, such as Miles Davis, Angelo Branduardi, and Eros Ramazzotti. In addition to his many other achievements Paul Buckmaster became famous as the composer for the movie Twelve Monkeys, a Terry Gilliam cult movie starring Bruce Willis, Brad Pitt, and Madeleine Stowe. > The interview...
Monatsinterview August: Clemens Brandstetter
Clemens Brandstetter, Jahrgang 1970, gehört einer neuen Managergeneration an, die, obwohl selber in beruflichen Führungspositionen tätig, kritische Fragen an die eigene Riege richtet und wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge kritisch hinterfragt. Damit nicht genug. In seinem Buch „Vom Glück zu Arbeiten“ (Johannes Czwalina/Clemens Brandstetter, Vom Glück zu arbeiten: warum eine würdevolle Beschäftigung so wichtig ist. Frankfurter Allgemeine Buch, ISBN 978-3-89981-235-0) macht er u.a. auf Führungsmankos aufmerksam und mit managerfragen.org, einer von ihm mitgegründeten und initiierten Online-Plattform für Gesellschaftsdialog vor allem in Bezug auf Management, Ethik und Vorgänge in der Wirtschaft, sollen Bürger und Manager zusammen kommunizieren können. Dem Social Venture vorangegangen war ein ehrenamtliches Engagement als Social Intrapreneur innerhalb seines Arbeitgebers, der Deutschen Telekom AG, bei dem er zusammen mit einer Kollegin eine konzernweite Social Business-Initiative aufbaute. Die Dialogplattform managerfragen.org, an der zurzeit rund 45 Personen arbeiten, wird Mitte August 2012 online gehen. Im Interview mit Christian Dueblin spricht Clemens Brandstetter über seine Sicht von Verantwortung sowie Solidarität und stellt fest, dass sich gerade Führungskräfte aktiv mit Missständen auch in den eigenen Reihen auseinandersetzen müssen. Brandstetter zeigt u.a. Zusammenhänge zwischen Glück und materiellen Werten auf und spricht über Versäumnisse in der Wirtschaft der letzten Jahre, die zu grossen Schäden und einem zunehmenden Vertrauensverlust in der Gesellschaft geführt haben. > Zum Interview...
In memory of Jon Lord († July 16, 2012)
Jon Lord, born in 1941 in Leicester, England, was a distinguished musician and composer who became famous when he and other members formed the rock band Deep Purple towards the end of the Sixties in London. He was their keyboard player for more than three decades, and only left Deep Purple in 2002 when he decided to dedicate more time to his solo projects and composing work. Jon Lord has made a big contribution to music history. His ‘Concerto for Group and Orchestra’, first played together with Deep Purple and the Royal Philharmonic Orchestra in the Royal Albert Hall in London in 1969, was very well received and initiated a change of attitude in both classical and rock musicians. Jon Lord always tried to bring different music styles together: blues, jazz, and classic but also hard rock.
Jon Lord talked to Xecutives.net chief editor Christian Dueblin about his music career, solo projects, compositions for Frida, the ABBA singer, as well as generally about the music business and his love for Switzerland, especially Zermatt. Read this interview with this distinguished gentleman from England, who was most certainly a living musical legend. > The interview...
Spezialinterview Holocaust: Shlomo Graber
Shlomo Graber, Jahrgang 1926, gehört zu den wenigen Überlebenden des Holocaust. Fast seine ganze Familie ist in Auschwitz umgekommen. Er selber und sein Vater überlebten mehrere Konzentrationslager, auch einen Todesmarsch, bevor er 1945 von der roten Armee im Konzentrationslager Görliz befreit wurde. Trotz unerhörter Schicksalsschläge, die ihn und seine Familie ereilten, hat Shlomo Graber den Glauben ans Leben und auch seine Lebensfreude nicht verloren. Shlomo Graber war lange Zeit als Geschäftsmann auch in der Schweiz tätig und lebt seit 1989 in Basel, wo er sich der Malerei widmet und immer wieder auch Vorträge als Lebenszeuge des Holocaust hält und über die geschichtlichen Ereignisse spricht. Seine Kinder und Enkel wohnen in Israel. Shlomo Graber berichtet im Gespräch mit Christian Dueblin über sein Leben, zeigt auf, was er im Holocaust durchgemacht hat, spricht über seine grosse Leidenschaft, die Malerei, und erklärt, warum er auch heute im fortgeschrittenen Alter vor jungen Menschen über sein Leben und den Holocaust berichtet. Lesen Sie ein interessantes Interview mit einer Persönlichkeit, die Dinge erlebt hat, von denen die meisten Menschen keine Ahnung haben. > Zum Interview...
Monatsinterview Juli: Deborah Büttel
Deborah Büttel, Jahrgang 1985, gehört zu den bekanntesten Schweizer Leichtathletinnen. Mit Ihrem U20-Rekord über 10‘000 Meter schrieb sie im Jahr 2004 Schweizer Sportgeschichte. Sie lief 10‘000 Meter in 34:09 Minuten. Für ihre sportlichen Leistungen wurde sie schon in jungen Jahren mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. auch mit dem Sportpreis der Stadt Basel, den sie 2004 zusammen mit Degenfechter Marcel Fischer entgegennehmen durfte und der ihr mediale Präsenz verschaffte. Deborah Büttel ist ein ausserordentliches Sporttalent, das schon als Kind von ihrer Familie entdeckt wurde. Mit Hilfe ihres Vaters, Theo Büttel, der sie als Trainer und Coach begleitete, begann sie ihr Talent weiterzuentwickeln.
Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht die Sportlerin und Studentin der Rechtswissenschaften Deborah Büttel über ihre Laufkarriere, über Talent und Training, die Bedeutung von Gesundheit, ihr Vorbild Haile Gebrselassie, aber auch über Schwierigkeiten vieler junger Talente, Sport, Schule und Beruf auf die Reihe zu bekommen. Lesen Sie ein interessantes Interview mit einer passionierten jungen Sportlerin. > Zum Interview...
Swiss Jazz Award 2012
Über 20 Jahre spielen der Pianist Dave Ruosch und die Sängerin Christina Jaccard schon zusammen. Wir gratulieren den beiden zur Auszeichnung mit dem Swiss Jazz Award 2012 und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!
Allen Musikliebhabern und Jazz-Fans empfehlen wir an dieser Stelle insbesondere die Interviews mit Dave Ruosch, Hazy Osterwald, Woody Allen's Pianisten Dick Hyman, der Schweizer Jazz-Legende Buddha Scheidegger, der Bassistin Nicki Parrott, Chris Hopkins und vielen weiteren Persönlichkeiten aus dem Musikgeschäft. Keep swinging! Das Xecutives.net-Team.
Monthly Interview June: Dr. Daniele Ganser
Dr. Daniele Ganser, born 1972, studied History, Philosophy and Anglistics at the University of Basel and the University of Amsterdam and has been intensively involved in Peace Research for several years. With his dissertation “NATO- Secret Armies and Devised Terrorism in Europe during the Cold War” he was already early on giving attention to a subject that, with the attack of 9/11, would quickly become universally omnipresent. Soon after 9/11 there arose doubts about the official account of the happenings surrounding the attack. These doubts were and are still today primarily concerned with the question of whether the attack was planned by, or known about by, the US government. Peace Researcher Ganser examines the true objectives behind many wars. Peak Oil, the lies about weapons of mass destruction, alleged atomic bombs in Iran, Swiss neutrality, terrorist attacks and renewable energy sources all appear in an interesting, thought-provoking correlation. Read here a discussion which shows how complex various political and economic decisions are, how widely the opinions diverge, and how Switzerland is also affected. > The Interview...
Monatsinterview Mai: Dr. Joe Amberg
Dr. Joe Amberg, Jahrgang 1928, absolvierte 1947 die Handelsmatura an der Kantonsschule Zug und arbeitete darauf als kaufmännischer Angestellter bei der SBG (Schweizerische Bankgesellschaft) in Zürich. 1949 begann er mit dem Ökonomie-Studium an der Handelshochschule St. Gallen (heute Universität St. Gallen), welches er 1954 als Dr. oec. abschloss. Er bildete sich später zum Eidg. dipl. Bücherexperten weiter und absolvierte in den Siebzigerjahren in Stanford (USA) ein „Executive Program for Smaller Companies“. Joe Amberg arbeitete unmittelbar nach seinem St. Galler Studium als „inspecteur comptable“ für Nestlé, u.a. in den USA, Australien, Neuseeland, Frankreich und Marokko und baute ab den Sechzigerjahren seine eigene Treuhandfirma in Zürich auf. Joe Amberg hat die Öffentlichkeit nie gesucht. Seine vielfältigen Tätigkeiten jedoch faszinieren und inspirieren Menschen aller Altersklassen und sein nachberufliches Leben steht zweifelsohne für „Successfull Aging“. Der ehemalige Segelflieger, Motorradfahrer und Segler beschäftigt sich heute u.a. mit Malen, Skilanglauf und Wandern, baut Flugmodelle, spielt Akkordeon und schreibt Bücher. Letztere geben Einsicht in ein interessantes und erfülltes Leben. Bei der Lektüre wird klar, wie sich die Welt in den letzten Jahrzehnten verändert hat, was aber auch gleich geblieben ist. Joe Amberg ist seit über 50 Jahren mit seiner Frau Alice verheiratet. Die beiden haben drei Töchter und vier Enkelinnen. Im Gespräch mit Christian Dueblin erzählt Joe Amberg aus seinem Leben, das manch einen aufgrund seiner Intensität und Vielfalt in Staunen versetzt. > Zum Interview...

Monthly Interview February: Buddy Elias
Buddy Elias is the stage name of Bernhard Elias, born 1925 in Frankfurt am Main Germany. In his youth he attended the theater school of the Basel Conservatorium and also took drama lessons under Ernst Ginsberg. From 1947 to 1961, he was resident comedian for the 'Holiday on Ice' revue.
Along with innumerable appearances onstage in Switzerland, Germany, France and England, Buddy Elias appeared in some 80 films and TV- programs. He worked with such directors as Peter Zadek, Peter Lilienthal and Michael Verhoeven.
Buddy Elias is the last living cousin and direct relation of Anne Frank - this has deeply affected his life. Since 1996, he has been the president of the Anne Frank Fund in Basel and administers the copyright on 'Anne Franks Diary'. Talking to Christian Dueblin, Buddy Elias recalled the highlights of his career as an actor and his experiences in Hollywood. He also talks about his family and the role of Switzerland in World War II as well as his hopes for the future.
Monatsinterview März: Emil Steinberger
Emil Steinberger, geboren 1933 in Luzern, ist der wohl bekannteste Kabarettist in der Schweiz und in Deutschland. Mit Nummern wie „Polizeihauptwache“, „Der Kinderwagen“ und „Der Feinschmecker“ eroberte er die Herzen ganzer Generationen von Zuschauern, auch in der welschen Schweiz und in Frankreich. Mit dem Film „Die Schweizermacher“ von Rolf Lyssy feierte er 1978 einen grossen internationalen Erfolg als Schauspieler. Der Einbürgerungsbeamte an der Seite von Walo Lüönd ging in die Film-Geschichte ein. Nach Jahrzehnten Kabarett- und Kleinkunstarbeit sowie zwei Abstechern in die Zirkuswelt zog sich Emil Steinberger im Jahre 1987 von der Bühne zurück, widmete sich einige Zeit der Werbung und reiste 1993 nach New York, wo er bis 1999 zurückgezogen lebte und seine Frau Niccel heiratete. Im Gespräch mit Christian Dueblin erzählt Emil Steinberger von seinem Leben, seinem Werdegang, seiner Arbeit als Unternehmer und Künstler, seinem inneren Antrieb, der Leidenschaft und seinem Wunsch für die Schweiz für mehr Mut und Engagement für die Kleinkunst. > Zum Interview...
Zum Gedenken an Hazy Osterwald († 26.02.2012)
Hazy Osterwald, born Rolf Erich Osterwalder in 1922, started playing the piano at 8 years old although at first it was not an instrument he was comfortable with. Taking after his father, a popular football player in Bern, he was far more interested in sports than in music. But it was the music which would later make him world famous. It was during his high school years in Bern when he heard a school band playing jazz that the sparks started to fly and never stopped. Soon after, he was the leader of the band, he worked as an arranger, a pianist and later also as a trumpet player for Fred Böhler. He met Teddy Stauffer (also known as „Mr. Acapulco“), founded his own orchestra and taught himself to be an excellent vibraphonist. The foundation for his later success was laid and he became a star. He appeared in several films and shows, worked with people such as Peter Alexander, Joachim Kuhlenkampf, Peter Frankenfeld and met some of the greatest musicians in the world.
In his interview with Christian Dueblin Hazy Osterwald speaks about the beginnings of his career, about his love of jazz and about the changes in music during and after the Second World War. > The interview... > Zum Interview...
Special interview Music: Chi Coltrane
Chi Coltrane started her music career as a pianist, singer and songwriter in Chicago, where she soon became famous. Her single, “Thunder and Lightning,” sold more than one million copies, and rocketed to the top of the charts as a certified huge hit. With her excellent voice she heralded as a rock legend since the early Seventies (“The first lady of Rock” and the “Queen of Rock”) after Janis Joplin, and she headlined on stage with artists and bands such as The Who, The Eagles, Stevie Wonder, and Rod Stewart. Chi Coltrane has just performed a big comeback concert in Vienna, where she played in front of about 100,000 people. Here you can read a fascinating interview with a rock legend, who has always gone her own way; a lady who has never been consumed by fame. Ms. Coltrane talks openly about her spiritual life, Michael Jackson’s death, Elvis Presley and life behind the music biz scene. > The interview...
Monatsinterview Dezember: Hansueli Loosli
Hansueli Loosli, 1955, leitet seit 2001 als Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop die Geschäfte des zweitgrössten Detailhändlers in der Schweiz mit einem Umsatz von über 18 Milliarden Franken. Bereits seit 1997 zeichnete er als Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop Schweiz und der Coop Gruppenleitung verantwortlich. Mit der Fusion der 14 regionalen Coop-Genossenschaften und Coop Schweiz ist Hansueli Loosli zusammen mit seinen Mitarbeitenden ein Meisterstück gelungen. Der Umsatz der Partner in der Einkaufsgemeinschaft Coopernic - REWE aus Deutschland, Leclerc aus Frankreich, Conad aus Italien, Colruyt aus Belgien und Coop - beläuft sich vier Jahre nach deren Gründung auf gegen 150 Milliarden Euro oder 60 % mehr als beim Start. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Hansueli Loosli über sein Unternehmen, die Bedeutung der Mitarbeitenden für den Erfolg, seine Einstellung als Manager und zu Kundennähe und er beschreibt die zeitweilige Leidens- aber auch Erfolgsgeschichte eines traditionellen und bedeutenden Schweizer Detailhandel-Unternehmens. Hansueli Loosli blickt auch in die Zukunft, spricht über seine Pläne und zeigt auf, was die Herausforderungen in seiner Branche sein werden. Mehr gemeinsam anpacken und schneller politisch reagieren sowie Minderheiten grössere Beachtung schenken, sind seine Wünsche für die Zukunft der Schweiz.
> Zum Interview...
Monatsinterview Juli: Bernhard Russi
Bernhard Russi, 1948, gehört zu den bekanntesten Spitzensportlern in der Schweiz und im weltweiten alpinen Skisport. Mit seinem Weltmeistertitel 1970 und seinem darauf folgenden Olympia-Abfahrts-Sieg in Sapporo im Jahr 1972 wurde er in kürzester Zeit weltbekannt. 30 Jahre alt zog sich Bernhard Russi 1978 aus dem Spitzensport zurück und beschritt neue Wege. Der gelernte Hochbauzeichner plant seit Mitte der Achtzigerjahre im Auftrag der FIS (Fédération Internationale de Ski) Skipisten auf der ganzen Welt, ist als Co-Kommentator am TV tätig und wurde nebst vielem mehr Werbeträger für bekannte Firmen wie Subaru, Intersport, Visilab und Bogner. Die Schweizer Uhrenmarke ALFEX kreierte mit dem Namen Bernhard Russi sogar eine spezielle „Sportedition“! Zurzeit arbeitet er als „Pisten-Architekt“ an den Skipisten für die Olympischen Winterspiele in Sotschi im russischen Kaukasus und lernte dabei auch den ehemaligen russischen Präsidenten Vladimir Putin kennen.
Bernhard Russi beantwortet im Gespräch mit Christian Düblin Fragen über die Voraussetzungen für das Bestehenkönnen im Spitzensport, den Umgang mit Siegen und Niederlagen, und von seinen Erfahrungen im Umgang mit Medien und der Öffentlichkeit. Im Sport sieht er Möglichkeiten, künftige Probleme in Bezug auf die Volksgesundheit besser in den Griff zu bekommen und er begreift den Sport als einzige Sprache, die völkerübergreifend von allen richtig verstanden wird.
Zum Gedenken an Georg Kreisler († 22.11.2011)
Georg Kreisler, 1922, wurde in Wien geboren und emigrierte 1938 mit seiner Familie nach USA, wo er Musik studierte und als Pianist, Komponist und Arrangeur, beispielsweise auch für Charlie Chaplin, tätig war. 1955 kam Kreisler aus den USA zurück nach Europa und machte sich bald einen Namen als Satiriker, Musiker und Interpret von komischen Liedern wie „Das Triangel“, „Bidla Buh“ und „Zwei alte Tanten tanzen Tango“. Sein tiefgründiger und oftmals auch schwarze Humor, seine Bühnenpräsenz, sein gesangliches und pianistisches Talent und die Gabe, hochstehende, kritische und lustige Texte zu schreiben, führten ihn in die meisten deutschsprachigen Theater, so auch in die Schweiz. Der Satiriker, Komponist zweier Opern, diverser klassischer Musikwerke und Autor von Romanen und einer Vielzahl von Büchern wurde unlängst für seine Gedichte mit dem Friedrich Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (D) ausgezeichnet. Zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Barbara Peters, traf man Georg Kreisler auch bei Lesungen seiner Werke an, unter dem Titel: „Anfänge oder Zufällig in San Francisco, Ein Querschnitt, Szenische Lesung von Georg Kreisler und Barbara Peters“ (s. www.georgkreisler.de mit weiteren Infos). Im Interview mit Christian Dueblin sprach Georg Kreisler über sein Leben, seine Anfänge in den USA, über seine Inspiration und darüber, dass Kunst das Leben bereichere und die Kunst in jedem Menschen stecke – wenn man sie denn zulasse. > Zum Interview...
Spezialinterview Film: Xavier Koller
Xavier Koller, 1944, gehört zu den bekanntesten Filmschaffenden aus der Schweiz. Mit dem Film „Reise der Hoffnung“, für den er 1991 einen Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film entgegennehmen durfte, gelang ihm der grosse internationale Durchbruch. Seit 1993 arbeitet und seit 1995 wohnt Xavier Koller in den USA und hat in den letzten Jahren zahlreiche Filme mit internationaler Starbesetzung gedreht. Für sein Filmwerk „Gripsholm“, das sich mit dem Leben von Kurt Tucholsky auseinandersetzt, erhielt er den Prix C.I.C.A.E. (Conféderations Internationale des Cinémas d’Art et d’Essai Européens). Für „Squanto: A Warrior’s Tale“, ein Film, den er für die Disney Studios drehte, durfte er den Award of Excellence des Film Advisory Board of the United States of America entgegennehmen. Für „Ring of Fire“ gewann er den ersten Preis des Heartland Film Festivals in Indianapolis. „Gripsholm“, „Das gefrorene Herz“ oder „Der Schwarze Tanner“ – in all seinen Filmen beleuchtet Xavier Koller die Tiefen der menschlichen Seele und erzählt Geschichten, die einen packen. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Xavier Koller über seine Filmkarriere, zeigt auf, warum er sich gerne mit speziellen Charakteren auseinandersetzt und beantwortet Fragen zum Filmgeschäft sowie dessen Zukunft in der Schweiz und weltweit. > Zum Interview...
Zum Gedenken an Kurt Felix († 16.5.2012)
Kurt Felix, geboren 1941 in Wil (SG), war der berühmteste Schweizer TV-Macher. Mit Sendungen wie „Grüezi Mitenand“, „Stöck Wys Stich“ und „Teleboy“ schrieb er Schweizer Fernsehgeschichte. Der ehemalige Journalist und Radiomacher startete seine Karriere als Lehrer und Berichterstatter regionaler Ereignisse. Nach Stationen beim Radio holte man ihn zum Schweizer Fernsehen, wo er nach kurzer Zeit eigene Unterhaltungssendungen gestalten und moderieren konnte. Mit „Verstehen Sie Spass?“ gelang ihm und seiner Frau Paola Felix-del Medico in Deutschland ein Meisterwerk. Die Sendung brach mit über 20 Millionen Zuschauern allein nur schon in Westdeutschland alle bisherigen Rekorde.
Lesen Sie ein Gespräch über das Medium Fernsehen, die Karriere einer TV-Legende, über die Grenzen des Geschmacks im Boulevard, über die Fernsehdirektorin des Schweizer Fernsehens, Ingrid Deltenre, und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des TV. > Zum Interview...
Spezialinterview Medien: Kurt Aeschbacher
Kurt Aeschbacher, Jahrgang 1948, studierte National- ökonomie und war in jungen Jahren bereits als Vizedirektor der legendären Grün 80 tätig. Durch seine Redaktoren- und Moderatorentätigkeit für die TV-Sendung „Karussell“ wurde er schweizweit bekannt. Es folgten Sendungen wie „Grell Pastell“ und „Casa Nostra“ – seit 2001 auch die Late Night Talk Show „Aeschbacher“. Der vielseitige und empathische Unternehmer, Moderator und seit 2005 auch UNICEF-Botschafter gehört zu den bekanntesten Menschen in der Schweiz. Im Interview mit Christian Dueblin nimmt Kurt Aeschbacher Stellung zu seiner Arbeit in der Öffentlichkeit, seinen eigenen Ansprüche im Umgang mit Menschen im TV-Geschäft und verweist in einer Welt, die die Schlagzeile, den Superstar und das Supermodell sucht, auch auf die weniger schönen Seiten und die Abgründe des Showgeschäfts. > Zum Interview...
Spezialinterview Industrie: J. N. Schneider-Ammann
Johann N. Schneider-Ammann, geboren 1952 in Sumiswald BE, gehört zu den herausragendsten Unternehmern in der Schweizer Maschinenindustrie. Der studierte ETH-Elektrotechniker und MBA-Absolvent des INSEAD in Fontainebleau ist Verwaltungsrat vieler bedeutender Unternehmen in der Schweiz und seit 1990 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Ammann Group Holding AG mit Sitz in Langenthal BE, die weltweit über 3’400 Personen beschäftigt. Als Präsident des Verbandes der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) kämpft er seit über 10 Jahren für den Werkplatz Schweiz. Johann N. Schneider-Ammann ist ebenfalls Nationalrat, ein Mandat, das er seit 1999 ausübt. Im Gespräch mit Christian Dueblin spricht Johann N. Schneider-Ammann über die vierteljährlichen „Züpfe Zmorge“ der Firma Ammann, Entwicklungen der Maschinenindustrie in der Schweiz sowie die Wirtschaftskrise und zeigt auf, was der Stellenwert der Exportindustrie in der Schweiz ist. > Zum Interview...






