Gisela S. gelang Anfang 1945 mit 15 Jahren, zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Tante, die Flucht vom damaligen ostpreussischen Königsberg (heute Kaliningrad) über Danzig in den Westen. Ihre Odyssee endete schliesslich in Westdeutschland, wo sie später ihren Mann kennenlernte. Ihre Ausführungen zur Flucht als Kind, stellvertretend für viele weitere Hunderttausende Flüchtlinge auch heute auf der Welt, ist keine einfache Kost. Im Interview spricht die heute fast 92jährige Gisela S., über ihr Leben als Kind in Königsberg und sie erzählt nicht nur vom Elend, sondern auch von Menschen, die ihr mit Hilfestellung auf der Flucht das Leben gerettet hatten. Es waren vorwiegend Polinnen und Polen, die ihr Lebensmittel schenkten und ihr auch Geld zusteckten, um überleben und in den Westen gelangen zu können.

Xecutives.net: Frau S., wir müssen an dieser Stelle gleich zu Beginn unseres Gesprächs kurz einen Blick in die Geschichte werfen, um Ihre Aussagen richtig zu verstehen und einordnen zu können. Sie sind Jahrgang 1930 und wuchsen in der damaligen deutschen Stadt Königsberg auf, die 1945 von den Russen eingenommen wurde und seitdem Kaliningrad genannt wird. (Kaliningrad ist heute eine zwischen Polen und Litauen gelegene russische Exklave und der westlichste russische Atomwaffenstützpunkt).
Bis 1945 blieb Königsberg und Ostpreussen mehr oder weniger vom Krieg verschont. Erst ab August 1944, als weite Teile von Deutschland schon verwüstet waren, wurde auch Ostpreussen vom alliierten Bombenhagel erfasst und mit dem Anmarsch der Roten Armee mussten die Menschen in den Westen fliehen. Sie waren zum Zeitpunkt der Flucht noch ein Kind und haben den Weg, man darf sagen eine Odyssee, angetreten, die heute, wenn man in die Ukraine schaut, wieder Menschen antreten müssen, worauf wir noch zu sprechen kommen. Wo kommen Sie her und was ist damals in Ostpreussen in Ihrer Familie passiert?

Gisela S.: Ich bin in der Hagenstrasse 7 in Königsberg in Ostpreussen aufgewachsen und habe als Kind den Krieg miterlebt. Ich war ein Sonntagskind, meine Eltern haben sich aber kurz nach meiner Geburt getrennt. In der Folge bin ich bei meiner Tante Anita aufgewachsen. Meine Tante war Witwe. Sie hatte einen Sohn, er hiess Arno, den ich sehr mochte, der etwa 7 Jahre älter war als ich. Arno ist schliesslich mit 22 Jahren, ebenfalls auf der Flucht vor der Roten Armee, gefallen. Meine Tante, die später auch bei mir und meinem Mann lebte, hatte mich grossgezogen. Ich verdanke ihr sehr viel, mein Leben. Sie hat mich wie ihre eigene Tochter behandelt und ich bin ihr noch heute für alles, was passiert ist sehr dankbar. Meiner Dankbarkeit konnte ich später dadurch Ausdruck verleihen, dass sie mit uns wohnen konnte und glücklicherweise auch ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Mann Rudi hatte. Das Leben mit und um sie war dadurch sehr harmonisch. Sie ist 1984 bei uns in Düsseldorf gestorben, im schönen Alter von 84 Jahren.

Blick auf Kaliningrad in Russland
Blick auf das heutige Kaliningrad, Russland

Xecutives.net: In was für einem Umfeld sind Sie damals in den Dreissigerjahren aufgewachsen? Was sind Ihre Kindheitserinnerungen auch in Bezug auf die Zeit vor dem Krieg im damals noch deutschen Ostpreussen?

Gisela S.: Ich erinnere mich, dass ich ganz normal als Kind, sehr unbeschwert, aufgewachsen bin. Meine Tante hatte ich als Kind als meine Mutter wahrgenommen. Erst während und nach dem Krieg wurde mir bewusst, dass sie nicht meine leibliche Mutter war. Wir wohnten in einem Haus gleich gegenüber den beiden Häusern meiner Grosseltern. Meine Grosseltern sind jedoch gestorben als ich etwa 6 Jahre alt war. An sie vermag ich mich nicht mehr zu erinnern. Meine Grossmutter hatte in Königsberg drei grosse Häuser. Die Wohnungen waren teilweise vermietet. Zwei Häuser befanden sich in der Kaiserstrasse 52 und 53. Das war ganz in der Nähe vom Ostbahnhof.
In der Unterlaak 2A wohnte meine Tante. Vor den beiden Häusern meiner Grossmutter war ein riesengrosser Platz. Dort hatte ich mit meinen Freundinnen und Freunden gespielt. Bis ich 10 Jahre alt war, wohnte ich in einem der Häuser meiner Grossmutter. Meine Mutter hatte ich erst viel später kennengelernt. Wie gesagt, meine Tante Anita war für mich meine Mutter und als Kind hatte ich keinen Anlass, daran zu zweifeln. Ich weiss nicht, warum man mir das als Kind verheimlicht hatte, aber nach der Trennung meiner Mutter von ihrem Mann war das Leben offenbar kompliziert. Man wollte mich als Kind nicht mit solchen Problemen belasten.

Königsberg, heute Kaliningrad, liegt wenige Dutzend Kilometer von der Ostsee entfernt. Wir fuhren mit dem Zug, mit einer «Bimmelbahn», oft an die nahen Ostseebäder Rauschen oder nach Cranz.
In Rauschen hatte meine Familie eine Hütte gemietet. Dort fühlte ich mich sehr wohl.

Ich erinnere mich, dass ich als Kind an den Strand wollte und runterrutschte. Ich konnte alleine nicht mehr zurück und das war für ein Kind auch gefährlich. Das Wasser zog mich immer an. Auch im hohen Alter gehe ich immer noch regelmässig schwimmen und mache meine Kilometer. Heute mache ich das aufgrund meines Alters nur noch wenig. Als ich als Kind ins Wasser ging, wurde ich von einem Sog erfasst und bin fast ertrunken. Der Sog zog mich ganz nach unten bis auf den Sandboden. Ich hatte furchtbare Angst. Ich konnte dann aber aus diesem Trichter rausschwimmen und schoss nach oben, luftschnappend. Ich hätte damals ertrinken können. Ich sehe diese Bilder des Wassers noch heute vor meinem geistigen Auge. Das hat mich sehr geprägt.

Panorama in den Sanddünen an der Ostsee, Blick aufs Meer
Dünen an der Ostsee

Später, als ich mit meinem Mann in Westdeutschland lebte, gingen wir immer wieder an den Strand und ich fand das Verhalten meines Mannes merkwürdig. Er ging nur selten ins Wasser. Ich ging schwimmen und rief ihm zu, er solle kommen. Dann sah ich, dass er unterging und erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass mein Mann nicht schwimmen konnte. Er hat dann erst im Alter von 40 Jahren, zusammen mit unserem damals dreijährigen Sohn, Schwimmen gelernt.

Die Winter in Ostpreussen waren sehr heftig. Es gab sehr viel Schnee und regelmässig war es -20°C kalt. Der damit verbundene allgegenwärtige Frost sollte später in meinem Leben ein grosser Glücksfall für mich sein. Es gab das Frische Haff, das war ein Teil der Danziger Bucht. Ein Haff ist wie ein kleiner Binnensee. Dieser See hatte eine kleine Öffnung hin zum Meer. Man nennt das auch «Nehrung». Ich bin an dieses Haff gegangen zusammen mit meiner Tante, das war auf der Flucht vor der Roten Armee im Januar 1945. Ich ging zu Fuss zum Haff. Da war das Haff zum Teil gefroren. Es gab aber riesige Wasserlöcher und es war sehr gefährlich, das Haff zu überqueren. Man hatte an vielen Stellen Schilder hingestellt, um den Weg zu beschreiben und auf gefährliche Löcher aufmerksam zu machen.
Damals ereignete sich eine weitere Sache, und diese Bilder habe ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können. Ich habe auch schon versucht, dieses Vorkommnis zu malen. Vor uns war eine Kutsche, eine Art Leiterwagen, der von zwei Pferden gezogen wurde und auf dem Wagen waren Menschen mit ihren Habseligkeiten. Als ich mit meiner Tante das Haff überquerte, sank dieser von den Pferden gezogene Wagen im Eis ein und ich sehe heute noch diese beiden Pferde vor mir, die mit letzter Kraft versucht haben, mit ihren Hufen wieder Tritt auf dem Eis zu fassen. Sie waren aber mit dem Wagen verbunden, der unterging und schliesslich auch die beiden Pferde mit sich nach unten riss. Dieser Anblick war für mich als Kind fürchterlich und man kann so etwas auch 80 Jahre später nicht vergessen. Ich war vollkommen geschockt. Meine Mutter war damals auch mit uns unterwegs. Erst später habe ich erfahren, dass sie damals in anderen Umständen war. Sie war in diesem Moment, als die Pferde mit dem Wagen untergingen, wie gelähmt und konnte sich nicht mehr bewegen. Ich habe damals als Kind die Führung übernommen. Ich sagte zu meiner Mutter und meiner Tante, dass wir hier raus müssen und habe dann tatsächlich den Weg gefunden, der uns heil über das Haff geführt hatte, um auf die Nehrung zu gelangen.

Pferdewagen, der im Haff im Eis einsinkt nach einer Zeichnung von Gisela S.
Zeichnung von Gisela S.: Ein Pferdewagen, der im Haff im Eis einsinkt

Xecutives.net: Wir sprechen von der Zeit Januar/Februar 1945 als die Einwohner der Stadt Königsberg vor der russischen Armee in Richtung Westen fliehen konnten. Sie waren in Königsberg als Kind. Dann kam der Tag, als Sie und Ihre Familie die Stadt verlassen mussten.

Gisela S.: Man war damals froh, wenn man noch am Leben war, wenn man noch vor sich sehen konnte. Der Nazi Gauleiter, er hiess Erich Koch, hatte bis zu diesem Zeitpunkt den Einwohnern von Königsberg verboten, die Stadt zu verlassen. Das war für die Menschen eine Katastrophe, denn wenn sie schon früher hätten fliehen können, wären viele auf der Flucht nicht zu Tode gekommen. Ich erinnere mich, dass es eines Tages, eben grad Anfang 1945, hiess, dass ich alles packen sollte und man sofort fliehen musste, eben in Richtung Haff.

Xecutives.net: Der Krieg war schon gute 5 Jahre am Toben. Hatten Sie als Kind damals gespürt, dass Krieg herrschte und alles schwierig war? Wie fühlte sich das Leben als Kind damals noch vor der Flucht an? Haben Sie Erinnerungen auch an die Zeit grad vor dem Krieg?

Gisela S.: Die Erwachsenen hatten sich unterhalten und sie waren sich wohl bewusst, dass nichts Gutes kommt. Man hat die Kinder aber abgeschottet. Man wollte sie nicht mit schlimmen Informationen verängstigen. Ich wurde bei schwierigen Themen also immer weggeschickt, hatte aber gute Ohren.
Ich bin als Kind vor dem Krieg immer zu meiner Grossmutter gefahren, wo ich mit einer Puppenstube spielte, die dort für mich eingerichtet wurde. In diesem Raum hatte es auch andere Spielsachen und für mich als Kind war das eine schöne Zeit. Ich habe als Kind nicht gemerkt, was alles passierte und noch passieren würde. Man hat mich richtiggehend vor dem Bösen beschützt.
Ich erfuhr dann aber doch, dass Frauen vergewaltigt worden sind. Ich wusste als Kind ja nicht, was «vergewaltigen» heisst und ich ging bei uns im Haus im Lexikon nachlesen, was das Wort bedeutet, konnte das aber nicht einordnen.
Das und viele andere schlimme Sachen, die ich sah und hörte, führten dazu, dass ich als Kind quasi von einem Tag auf den anderen erwachsen geworden bin. Das war ein grosser Sprung. Es war für mich sehr schwierig, diese kriegsbedingte Zwischenzeit auszufüllen.
Es gab noch zu essen, man sass ängstlich zusammen und man hörte die Schüsse und Bomben und auch die Stimmen der Russen, die brüllten.

Königsberg wurde erst im August 1944 von den Engländern bombardiert. Bis zu diesem Zeitpunkt war es weitgehend vom Krieg verschont geblieben.
Es kamen viele Kinder und auch Kriegsverletzte von der Front nach Königsberg, weil die Stadt eben noch funktionierte. Ich hatte als Kind erst zu diesem Zeitpunkt erkannt, was Bomben bedeuten. Das kannte man ja alles nicht.
Königsberg war örtlich weit weg von den Kriegsgebieten und auch sonst war Königsberg weit weg, eine Art «Insel der Seligen» in diesem fürchterlichen Krieg. Wir waren bestens versorgt mit Lebensmitteln. Unten im Haus meiner Grossmutter waren mehrere Läden. Ein Ladenbesitzer stopfte mir immer die Taschen voll mit Süssigkeiten. Meine Grossmutter war sehr beliebt, weil sie anständig zu den Menschen war. Man vertraute einander.
Es fielen dann im Jahr 1944 die ersten Bomben und das Haus zitterte beim Einschlag der Geschosse. Man war entsetzt und froh, wenn das wieder vorüber war. Dann ging das Leben aber wieder weiter. Als Kind habe ich das nicht so als Bedrohung empfunden. Es kamen halt Bomben, man war im Keller und irgendwann stieg man wieder hoch.

Historische Postkarte mit Blick auf Königsberg in Preussen, 1914 - Xecutives Interview mit Gisela S. über ihre Flucht vor den Russen
Historische Postkarte mit Blick auf Königsberg in Preussen, 1914

Xecutives.net: Es wurden zu dieser Zeit auch Juden und andere Menschen verfolgt, verschleppt und ermordet und auch sonst war es nicht einfach in diesen auch politisch sehr schwierigen Zeiten. Hatten Sie das als Kind mitbekommen?

Giesel S.: Das ist eine fürchterliche Sache und ich habe punktuelle Erinnerungen an die Verfolgung der Juden, obwohl ich auch das als Kind natürlich nicht richtig einordnen konnte. Ich war bei meiner Tante und hatte damals eine jüdische Freundin, mit der ich immer spielte. Sie war die Tochter des Viehhändlers Josef Katz und hiess Felicitas. Ich war damals am Fenster und sah, wie viele Menschen zusammengetrieben wurden. Eine Art Miliz trieb Menschen vor sich hin und ich sagte zu meiner Tante, was denn hier passiere. Meine Tante nahm mich sofort vom Fenster weg und verbot mir, die Sache weiterzuverfolgen. Ich sah dann aber trotzdem, dass Menschen weggebracht wurden. Diese Juden sind von der SA in einem Lastwagen weggeführt worden. Erst viel später konnte ich auch dieses Erlebnis einordnen und habe erfahren, was für schreckliche Dinge man ihnen angetan hatte. Die meisten sind wie wir wissen in Konzentrationslagern umgekommen.

Ich erinnere mich auch daran, dass es Leute gab, die der Meinung waren, dass Juden schlechte Menschen seien. Meine Freundin war Jüdin und wir hatten zusammen eine glückliche Kinderzeit und wir hatten viel gespielt. Ich wusste damals gar nicht, dass diese Freundin eine Jüdin war. Das hätte in unserer Familie auch keine Rolle gespielt, da meine Familie mit allen Menschen zurechtkam, auch mit den Polen. Diese Menschen lebten ja auch alle in den Häusern meiner Grossmutter und waren dort eingemietet. Meine Grossmutter hatte keine Antipathie anderen Menschen gegenüber. Im Gegenteil, die Juden galten als fleissig und gescheit. Ich hatte nach dem Krieg alles versucht, meine Freundin von damals, Felicitas, wieder ausfindig zu machen. Das war aber ergebnislos. Ich konnte sie auch Jahre nach dem Krieg nicht finden. Sie ist höchstwahrscheinlich in einem Konzentrationslager ums Leben gekommen.
Meine Familie hatte nichts mit den Nazis zu tun, auch andere Familien nicht. Sie wollten einfach ein normales Leben führen. Die ganze Sache um die Nationalsozialisten, die Nazis, wie man sie nannte, habe ich bewusst erst nach dem Krieg mitbekommen.

Xecutives.net: Sie waren in Königsberg in der Schule. Gab es dort Vorkommnisse, die Ihnen geblieben sind. War der Krieg in der Schule ein Thema? Oder auch die Verfolgung der Juden und anderer Menschen durch die Nationalsozialisten?

Gisela S.: In der Schule fiel das Wort Juden, das ist richtig. Ich erinnere mich, dass wir eine Lehrerin hatten, die eine überzeugte Nazi war. Meine Mutter hatte davon erfahren, auch meine Tante. Die Lehrerin erzählte von Juden und sagte uns Kindern, dass die Juden «Untermenschen» seien. Ich wusste als Kind nicht, was ein Untermensch ist und bin auch dieses Wort im Lexikon suchen gegangen. Als ich es nicht finden konnte, fragte ich meine Mutter und meine Tante. Beide sagten zu mir, dass ich nichts sagen, dass ich nichts fragen solle und mich nicht in Gespräche mit dieser Lehrerin einlassen solle. Meine Familie war unpolitisch. Ich weiss, dass sie in Gesprächen meinten, dass man mit den Nazis nichts zu tun haben wolle.

Diese Kriegszeit war für die Menschen in Königsberg sehr schwierig. Jeder musste selber Wege finden, irgendwie durchzukommen. Das zeigte sich dann bei der Flucht Anfang 1945. Jeder war auf sich alleine gestellt. Manche schafften es, manche schafften es nicht. Es war völlig normal, auf dem Weg Leichen zu sehen und Menschen, die verhungert sind. Es war eine Zeit, wo man nicht wusste, ob man noch einigermassen leben konnte oder eben nicht.

Xecutives.net: Es kam dann diese schlimme Zeit, als dir Rote Armee in Richtung Danzig und Königsberg vordrang und es kam zur Flucht Richtung Ostsee und den Westen. Was wissen Sie noch über diese Flucht?

Gisela S.: Ich erinnere mich, dass ich Stiefel genäht hatte aus Tuch. Man konnte diese Stiefel bis an die Knie hochziehen. Ich las in einer Zeitschrift, wie das geht. Diese Schuhe haben uns später gerettet, da nicht so viel Schnee und Wasser an den Körper kam und man nicht erfror. Ich hatte auch gehört, dass man mit Lebkuchen gut überleben konnte. Ich ging als Kind zu einem Bauern, den wir kannten, und der gab mir tatsächlich Lebensmittel mit. Er gab mir Honig und Honigkuchen. Ich habe dann Lebkuchen auf ganz grossen Blechen gemacht. Mit diesem grossen Blech ging ich zum Bäcker bei uns um die Ecke und fragte ihn, ob er diese für mich backen könne. Erst wollte er das nicht tun, tat es dann aber trotzdem. Ich musste vor dem Ofen warten, weil sonst alles gestohlen worden wäre. Ich habe mit einem Messer diese Lebkuchen in kleine Stücke geschnitten und in einen selber genähten Leinensack getan. Dieser Lebkuchen war auf der Flucht unser Essen, von dem wir tagelang profitieren konnte. Viele Bauern hatten sich Speckscheiben mitgenommen. Die waren aber bei -20°C und Frost gefroren und sie konnten dieses Fleisch auf der Flucht gar nicht essen.

Es fielen Bomben, es war gefährlich und man musste unbedingt weg. Das wurde mir als Kind bewusst. Überall herrschte Krieg und Not. Man hat damals als Kind auch nicht so viel gefragt, weil man wusste, dass es eh schon sehr schwierig war. Man war in gewisser Weise wie gelähmt, auch der Verstand war nicht mehr voll da. Meine Mutter war ja schwanger und hat ihr Kind später in Berlin auf die Welt gebracht. Es ist kurz danach gestorben. Ich wusste nicht, dass meine Mutter schwanger war und erst viel später wurde mir bewusst, wie fürchterlich das war, in anderen Verhältnissen zu sein und vor einer Armee flüchten zu müssen, dann noch auf mich und meine Tante aufpassen. Das waren völlig extreme Verhältnisse, man konnte gar nicht mehr richtig denken, man ist einfach weitergelaufen. Vielleicht war das auch gut so, als Schutzmechanismus.

Wir hatten nichts dabei, nur das Allernötigste. Man konnte später auch nur überleben, wenn man gestohlen hatte. Auch ich hatte als Kind gestohlen, um überleben zu können. In einem Bäckerladen hatte ich ein Brötchen gestohlen und wurde erwischt. Das war fürchterlich. Die wollten mich der Polizei übergeben. Ich hatte dann so fest geweint, dass sie mich schliesslich einfach laufen liessen. Auf dem Weg über das Haff zur Nehrung war ein langer Treck unterwegs, jeder für sich selber. Es waren Menschen auf vielen Kilometern unterwegs.

Es kam immer wieder zu Bombeneinschlägen, weil dieser Treck von der Roten Armee beschossen wurde. Ich erinnere mich, dass unmittelbar vor uns eine Bombe ins Eis einschlug. Es gab eine riesige Explosion und das Wasser spritzte hoch. Das war der Moment, als der Wagen mit den Pferden unterging. Wir gelangten dann zu dieser Nehrung.
Auf dem Haff waren Bäume aufgestellt und Hecken und Zeichen, wo man hingehen und nicht hingehen sollte. Es gab diese vielen Wasserlöcher. Die Haff-Überquerung war sehr gefährlich und wir hatten einfach Glück. Es war nichts organisiert, ein grosses Chaos, jeder musste sich selber helfen.

Xecutives.net: Sie haben mir erzählt, dass Sie haben stehlen müssen, dass es aber auf Ihrer Flucht auch Menschen gab, die Ihnen Hilfe angeboten hatten, in dieser sehr schwierigen Zeit. Was sind Ihre Erinnerungen an diese Menschen? Offenbar waren das ja auch vorwiegend Polen und Polinnen, die Ihnen weitergeholfen haben.

Gisela S.: Die Polen hätten allen Grund gehabt, keinem deutschen Bürger zu helfen. Aber die Menschen sahen mich als Kind und sie hatten möglicherweise einfach auch Mitleid. Sie hatten eben ein Kind vor sich, das mit dem Krieg nur wenig zu tun hatte. Ich war damals 15 Jahre alt, sah aber aus wie 11 Jahre alt; ich war relativ klein und völlig abgemagert. Eine Polin hatte mich auf der Flucht kurzzeitig aufgenommen. Ich glaube ihr Mann war ein Polizist. Sie nahm mich in ihr Haus und dort gab es eine Art Nebenkammer. Sie machte mir ein Zeichen, ganz leise zu sein und öffnete mir die Türe in diese Kammer, die voll war mit Esswaren. Sie stiess mich in diesen Raum, wo ich ass, was das Zeug hielt. Ich stopfte mir auch Lebensmittel in meine Taschen. Sie öffnete später den Raum wieder und begleitete mich auf die Strasse, wo sie mir den Weg wies. Ich weiss nicht mehr wie ich weitergekommen bin.
Die Polen sind sehr liebe und gute Menschen. Sie waren schon in Königsberg sehr beliebt. Niemand in unserer Familie hatte etwas gegen Polen. Ich hörte aber von Menschen, die sie «Pollacken» nannten. Das war ein ganz schlimmes Wort. Ich selber habe aber von den Polen, insbesondere von den Polinnen, nur Gutes erfahren. Die Polin, die mich in die Nebenkammer liess, um zu essen, hat mir auf dem Weg dann auch noch Geld in den Pulli gesteckt.

Ich habe nach dem Krieg mehrfach über alle möglichen Kanäle versucht, diese Menschen, die mir Hilfe boten, zu kontaktieren. Das hat aber nicht geklappt. Es war wir bei der Felicitas Katz. Ich konnte sie nicht wiederfinden und weiss nicht, was mit ihnen passiert ist. Sicher ist aber, dass ich ohne die Hilfe der Polen meine Flucht-Odyssee von Ostpreussen in den Westen nicht überlebt hätte.

Ich landete irgendwann, wohl im Jahr 1946, im vormaligen KZ Stutthof bei Danzig, wo viele Flüchtlinge untergerbacht und versorgt wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was ein KZ, also ein Konzentrationslager, überhaupt ist. Das hat mich furchtbar berührt, als ich dann dort erfuhr, dass Menschen misshandelt und ermordet worden sind.

Konzentrationslager Stutthof
Konzentrationslager Stutthof

In diesem ehemaligen KZ wurden viele Flüchtlinge aufgenommen. Stutthof war für mich allerdings die Erlösung, da ich dort zu Essen erhielt und versorgt wurde. Die Menschen die dort die Flüchtlinge betreuten und verpflegten, waren u.a. Polen. Ich bin von diesen Menschen herzlich aufgenommen worden und erhielt von Polinnen und Polen auch Geld. Das war wirkliche Hilfestellung. Anderen Menschen in Stutthof ging es nicht so gut wie mir. Der Nächste war für einen selber gar nicht so existent. Es ging für jeden für sich um das eigene Überleben. Die Menschen haben erst später erfahren, was der Krieg mit ihnen alles gemacht hat.
In Stutthof wurde ich für spezielle Aufgaben eingesetzt. Man suchte jemanden, der Brot verteilte und zwar so, dass jeder etwas bekam. Man wählte mich aus und ich musste jeweils die Brote in kleine Stücke schneiden und möglichst gerecht an alle verteilen. Damit erschuf ich mir als Kind grossen Respekt von erwachsenen Personen. Jeder bekam ein kleines Stückchen. Die Menschen dort betrachteten mich als Lagerälteste, obwohl ich die Jüngste war, und sie akzeptieren mich.

Xecutives.net: Frau S., auf Ihrer Flucht noch vor Stutthof hätten Sie ja mit Ihrer Familie das Schiff Wilhelm Gustloff nehmen wollen, welches nach dem Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation (AO) in der Schweiz, Gustloff benannt wurde, der aus dem schweizerischen Davos heraus agierte und versuchte, Gesinnungsgenossen um sich zu scharen. Gustloff ist 1936, wie Hans Theodor Sieber, aber auch der Filmemacher Rolf Lyssy in ihren Interviews ausführten, von dem Juden David Frankfurter in Davos erschossen worden, damals eine spektakuläre Angelegenheit. Die Nazis wollten ihn umbringen und ein Gefängnisdirektor in der Schweiz verschob ihn ständig an andere Orte, so dass die Nazis ihn nicht auffinden konnten. Sie wären selber fast auf der Wilhelm Gustloff gelandet, was dann auch Ihr Ende bedeutet hätte, da das Schiff am 30. Januar 1945 von einem russischen U-Boot versenkt wurde. Beim Untergang der Gustloff kamen bis zu 9000 Menschen ums Leben, die allermeisten Flüchtlinge wie Sie.

Gisela S.: Ich wurde mit meiner Mutter und meiner Tante auf der Flucht bei Danzig an eine Stelle gebracht, wo die Menschen gesammelt wurden, die auf die Wilhelm Gustloff hätten gehen sollen. Wir dachten uns, dass das der richtige Weg sein könnte, in die Freiheit zu gelangen und dem Krieg entfliehen zu können. Als das aber nicht klappte, wieso, weiss ich nicht mehr, waren wir zunächst enttäuscht. Einige Zeit später erfuhren wir, dass die Gustloff untergegangen ist und fast alle Menschen bei dieser Tragödie starben.

Xecutives.net: Wo sind Sie schliesslich in Deutschland gelandet nach Ihrer Odyssee?


Gisela S.: Es war damals oft unmöglich zu wissen, wo man war. Die Namen der Orte waren meist nicht mehr erkennbar oder man hatte die Schilder weggenommen und zudem waren die meisten Städte und Dörfer dem Erdboden gleichgemacht worden. Wir gingen dorthin, wo die anderen auch hingingen. Man sah eine Gruppe und schloss sich dieser Gruppe an.
Ich erinnere mich, dass wir in einem Luftschutzkeller in Danzig waren. Dort gab es immer grosse Holzkisten, da war Sand drin, um Feuer zu löschen, sogenannter Löschsand. Meine Tante hatte noch Schmuck in der Tasche eingenäht und auf sich. Sie gab mir diesen Schmuck und sagte mir, ich solle ihn behalten. Der Schmuck war in kleinen Beutelchen drin. Ich steckte diese Beutelchen als Kind in den Sand einer dieser Kisten, weil ich nicht wollte, dass mir jemand den Schmuck wegnimmt. Dann kamen kurze Zeit später Polizisten und wir mussten in Sekunden aus dem Raum raus. Es gab ein grosses Geschrei und ich hatte keine Möglichkeit mehr, die Beutelchen aus dem Sand zu holen.
Als ich rausging aus dem brennenden Haus, sah ich gleich auf der anderen Seite eine grosse Kirche. Im Moment, als ich draussen Stand, kippte der Kirchturm um und mit lautem Getöse fielen die Steine auf den Boden. Das Bild hat sich bei mir eingeprägt. Später erst hat meine Tante von mir erfahren, dass ich diesen Schmuck in den Sand gesteckt hatte. Ich entschied gegen den Willen meiner Tante, diesen Schmuck wieder zu holen. Darauf stand aber die Todesstrafe, man durfte nicht in Häuser eindringen. An einem Sonntag ging ich zu einem der Aufpasser dort in der Umgebung von Danzig und ich erzählte ihm, dass ich unbedingt nach Danzig gehen müsse, um meine Mutter zu finden. Er erlaubte mir, hinzufahren. Wir fanden tatsächlich die zerstörte Kirche. Ich stellte mich vor den Turm, um mich zu orientieren und sah auf der anderen Seite eine Tür in einem verfallenen Haus. Ich ging zu dieser Tür und zwängte mich durch eine Spalte. Ich fand dort tatsächlich diese eine Kiste mit dem Schmuck und konnte diesen retten.

Schauen Sie, dieser Ring hier an meiner Hand ist aus einem dieser Beutelchen. Den Schmuck mussten wir später an Zahlung geben für Essen und Trinken. Nur wenige Sachen davon habe ich noch. Wenn ich daran denke, was ich als Kind alles gemacht habe, dann wundere ich mich noch heute, dass ich noch am Leben bin…

Blick durch eine Ruine auf die Altstadt in Danzig, mit der Kirche der heiligen Jungfrau Maria
Blick durch eine Ruine auf die Altstadt von Danzig, mit der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria im Hintergrund

Xecutives.net: Was hat das mit Ihnen selber gemacht, der Umstand, dass Sie als Kind Schlimmes erfahren mussten und Sie sehr schnell, um überleben zu können, eine erwachsene Person werden mussten, die auch fähig war, ihre Familie heil übers Haff zu führen?

Gisela S.: Für mich war das im Grossen und Ganzen nicht schädlich. Wahr ist, dass ich erst später mitbekommen habe, dass ich eine Zeit übersprungen hatte. Dieses Bewusstsein ist erst durch meinen Mann gekommen, der sich sehr interessiert hatte für die Geschichte und meine Odyssee. Mein Ende 2016 mit 93 Jahren verstorbener Mann Rudi hätte Ihnen viel mehr berichten können als ich selber. Wir haben ja alle nach dem Krieg nicht mehr über den Krieg gesprochen. Hätte mein Mann nicht ständig nachgefragt, hätte ich sicher nie mehr über diese Vorkommnisse mit jemandem gesprochen, auch nicht mit meinen beiden Söhnen. Mein Mann und ich haben uns 1954 kennengelernt.

Xecutives.net: Ihr späterer Mann hat sie offenbar auf der Strasse nach dem Krieg gesehen und ist Ihnen in ein Café gefolgt. Was ist dort passiert?

Gisela S.: Das ist richtig (lacht). Ich hatte ihn schon gesehen. Ich bin dann in ein Restaurant gegangen und habe mich bewusst mit dem Rücken zur Tür gesetzt. Ich merkte, dass die Tür aufging und ich wusste, dass er es war, der die Tür öffnete. Er fragte höflich, ob er sich zu mir setzen dürfe und ich sagte «ja». Ich war damals 24 Jahre alt. Das war der Beginn einer sehr schönen Gemeinschaft. Mein Mann Rudi und ich waren 60 Jahre sehr glücklich verheiratet. Ich war ihm auch ewig dankbar, dass er meine Tante akzeptiert hatte, die später bei uns und mit uns lebte und der ich so ziemlich alles zu verdanken hatte. Mein Mann akzeptierte sie nicht nur, er schätze sie und meine Tante Anita behandelte ihn wie einen Sohn. Ihr eigener 1945 gefallener Sohn Arno gehörte zum gleichen Jahrgang 1923 wie mein Mann.

Man hatte damals ja keinen Kalender. Man ging von Tag zu Tag, meist waren wir nachts unterwegs und niemand wusste, was für ein Tag war. Darum ist es heute nicht nur in Bezug auf die Orte schwierig, sich zu orientieren, sondern auch in Bezug auf die Zeit.
Nach dem Krieg war für mich der Krieg kein Thema mehr. Für mich galt Schluss, Aus und Feierabend. Darum fällt es mir auch jetzt schwer, das alles wieder zurückzuholen. Das war wie etwas, das man in einen Kasten sperrt und weg ist es. Mein Mann hatte aber immer nachgefragt und war interessiert. Er hat das alles auch aufgeschrieben. Für mich war das manchmal unangenehm, wieder mit diesen schlimmen Sachen konfrontiert zu werden. Das Gehirn sagt einem, all das einfach im Schrank eingeschlossen zu lassen, eine Art Selbstschutz.

Wir waren glücklich verheiratet, wie es wohl nur selten vorkommt. Wir waren uns beide bewusst, dass wir eine schöne Zeit haben. Mein Mann war ein guter und toller Mensch, besser ging nicht. Wir waren keine materiellen Menschen. Wir hatten genügend gehabt, Geld und Materielles aber war für uns nie ein Thema. Was wir gemacht hatten, war, weil wir interessiert waren und tüchtig waren.

Xecutives.net: Ihr Mann hatte in Bezug auf den Krieg auch seine Erlebnisse und darum wohl auch grosses Verständnis für Sie und Ihre Geschichte. Was ist ihm passiert?

Gisela S.: 1941 war mein Mann 18 Jahre alt. Er hatte sich damals für den Krieg aus taktischen Gründen freiwillig gemeldet, denn er wollte auf keinen Fall an die Front. Wer sich freiwillig meldete, konnte die Waffengattung aussuchen. Ansonsten wäre er sofort ins Heer eingezogen und an die Front geschickt worden. Er liess sich bei der Luftwaffe zum Bordfunker ausbilden in einer Junkers 52. Er wusste, dass diese Ausbildung lange dauert. Mein Mann war schliesslich nie an der Front. Erst im April 1945 musste er einen Munitionstransport von Bayern nach Thüringen als Begleitschutz überwachen. Sie wurden von amerikanischen Flugzeugen angegriffen und bombardiert. Er ist in der Folge von den Amerikanern gefangen genommen worden. Er wurde mit dem Schiff nach New Port, Virginia, in die USA verfrachtet und war drei Wochen auf einem dieser Liberty Schiffe unter Deck unterwegs. Er machte in den USA Forstdienst. Für ihn war das eine gute Zeit, weil die Deutschen von den Amerikanern in den USA anständig behandelt wurden. 1946 wurde er im Rahmen eines Gefangenenaustausches nach Frankreich gebracht. Auch dort war er in Gefangenschaft und wurde zum Minenaufräumen eingesetzt, der sogenannten «deminage». Sein Freund kam dabei ums Leben, er wurde von einer Mine zerfetzt.
Später versuchte er über das Elsass zu fliehen. Er hat mit anderen deutschen Kriegsgefangenen einen Citroen für die Flucht gestohlen und kam dafür ein Jahr in der Champagne ins Gefängnis, wo er sich eine Gelbsucht zuzog. Dort lernte er, nachdem er Englisch gelernt hatte, auch Französisch. Bei Weissenburg durchschritt er ein Minenfeld und es gelang ihm die Flucht nach Köln. Sein Bruder war übrigens in Stalingrad. Auch das wäre ein Beitrag wert. Die beiden Brüder auf alle Fälle überlebten den Krieg und wussten später das Leben zu schätzen.

Xecutives.net: Wenn Sie heute an die Flüchtlinge in der Ukraine denken, kommen dann diese vielen Bilder Ihrer eigenen Flucht wieder hoch?

Gisela S.: Ja, auf alle Fälle. Das weckt bei mir viele Erinnerungen und wir müssen hier sofort und viel helfen, das steht ausser Frage. Ich weiss, wie schlimm das ist, innerlich und äusserlich, man braucht dieses und jenes und ist in einer existentiellen Not. Dass das noch nach so vielen Jahrzehnten wieder passiert ist unverständlich und es ist schwer zu verstehen, dass kein Friede sein kann.

Xecutives.net: Was würden Sie diesen Flüchtlingen raten?

Gisela S.: Ich habe das alles auch durchgemacht. Nicht den Kopf hängen lassen. Schauen, dass man etwas zu Essen und zu Trinken hat, zu ruhen, um weiterzukommen. Ich würde jederzeit mit Rat, Tat und Geld helfen.

Xecutives.net: Liebe Frau S., ich bedanke mich für Ihre Ausführungen und wünsche Ihnen Gesundheit und weiterhin alles Gute!


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